Formel 1

Keine Tipps für Hamilton? Leclerc mit überraschenden Aussagen

Formel 1 Charles Leclerc Ferrari Zandvoort 2025
Charles Leclerc. Credit: Ferrari
Alex Warneke
Alex Warneke

Charles Leclerc spricht offen über Lewis Hamiltons schwieriges erstes Ferrari-Jahr und erklärt, warum er ihm kaum helfen kann.

Lewis Hamiltons erstes Jahr bei Ferrari verlief deutlich holpriger als erhofft. Der Wechsel nach elf Mercedes-Jahren brachte große Erwartungen mit sich, doch sportlich blieb der erhoffte Durchbruch aus. Teamkollege Charles Leclerc zeigt Verständnis, macht aber auch klar, dass seine Möglichkeiten, Hamilton zu helfen, begrenzt sind.

„Meine Aufgabe ist es, alles zu maximieren, was in meiner Kontrolle liegt“, erklärt Leclerc in einer Medienrunde. „Es gibt bereits so viele Dinge, auf die ich mich für mich selbst und für das Team konzentrieren muss, um sicherzustellen, dass mein Fahrstil bestmöglich zum Auto passt.“ Entsprechend sei es schwierig, darüber hinaus Zeit aufzubringen, um Hamilton gezielt zu unterstützen.

Formel 1 Charles Leclerc Ferrari Baku Aserbaidschan 2025
Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Leclerc über Hamilton: „Ich habe ihm eigentlich keinen Rat zu geben“

Zudem sieht sich Leclerc nicht in der Position, dem siebenmaligen Weltmeister Ratschläge zu erteilen. „Lewis hat viel mehr erreicht, als ich es je getan habe. Ich habe ihm eigentlich keinen Rat zu geben.“

Der Monegasse betont, dass ein Teamwechsel grundsätzlich Zeit braucht – besonders nach so langer Zugehörigkeit zu einem Rennstall. „Es ist immer ein langer Prozess, wenn man zu einem neuen Team kommt“, sagt Leclerc. „Ich bin seit acht Jahren bei Ferrari, für mich fühlt sich alles sehr natürlich an. Aber für Lewis ist selbst nach einem Jahr noch vieles neu.“

Unterschiedliche Abläufe, Arbeitsweisen und Denkansätze müssten sich erst einspielen: „Die Prozesse sind komplett anders, die Sichtweise, das Team, die Art zu arbeiten. All das braucht Zeit, um sich daran zu gewöhnen.“

Leclerc und Hamilton, Credit: Ferrari
Leclerc und Hamilton, Credit: Ferrari

Leclercs ernüchterndes Saisonfazit

Auch zur sportlichen Lage findet Leclerc deutliche Worte. Ferrari habe 2025 zwar das Maximum aus dem SF-25 herausgeholt, doch das Grundproblem sei ein anderes gewesen. „Ich finde, wir haben das Auto über die Saison hinweg gut maximiert. Aber die Performance des Autos war einfach nicht gut genug.“

Während Ferrari konstant punktete, fehlte es an echter Spitze. „Wir waren recht konstant, aber leider konstant nicht schnell genug und nie auf dem Niveau der Teams vor uns. Das ist letztlich eine Frage der Gesamtperformance.“

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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