Max Verstappen kritisiert weiterhin die frühe Fahrertausch-Entscheidung von Red Bull nach dem zweiten Grand Prix der Saison 2025.
Auch nach dem Ende der Saison 2025 lässt Max Verstappen keinen Zweifel daran, welche Personalentscheidung bei Red Bull Racing ihm bis heute missfällt. Der vierfache Weltmeister konnte nicht nachvollziehen, warum Liam Lawson bereits nach nur zwei Rennen aus dem Cockpit genommen wurde und machte daraus intern wie extern kein Geheimnis.
„Natürlich war ich damals mit der Entscheidung gegen Liam nicht einverstanden“, bestätigte Verstappen im Gespräch mit Viaplay. Aus seiner Sicht sei der Schritt viel zu früh gekommen: „Nach zwei Rennen war es viel zu früh, um so eine Entscheidung zu treffen. Das sah ich damals so und das tue ich auch heute noch.“ Verstappen betonte, dass er diese Meinung auch klar bei den Verantwortlichen im Team hinterlegt habe.

Verstappen 2026 mit Hadjar bei Red Bull
Für Lawson rückte Yuki Tsunoda ins zweite Red-Bull-Cockpit, sportlich jedoch ohne den erhofften Effekt. Der Japaner sammelte im Saisonverlauf 30 WM-Punkte für Red Bull Racing (33 insgesamt) und blieb damit sogar hinter Lawson zurück, der nach seiner Rückkehr zu den Racing Bulls auf 38 Zähler kam.
Verstappen sieht darin allerdings keinen Vorwurf an Tsunoda. Im Gegenteil: „Yukis Ergebnisse haben gezeigt, wie schwierig es war, den zweiten Red Bull zu fahren.“ Gleichzeitig lobte er Lawsons Leistungen nach dessen Rückstufung: „Und ich muss sagen, dass Liam danach bei den Racing Bulls gute Arbeit geleistet hat.“

Die Konsequenzen für 2026 sind klar verteilt: Lawson bleibt Teil des Racing-Bulls-Teams, während Tsunoda bei Red Bull nur noch als dritter Fahrer eingeplant ist. Für Verstappen bleibt die Episode ein Beispiel dafür, dass schnelle Personalwechsel nicht immer die beste Lösung sind. 2026 steigt Isack Hadjar von den Racing Bulls auf und darf sein Glück neben dem viermaligen Champion versuchen.
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