Günther Steiner ist sicher: Max Verstappen wird seine Zukunft clever steuern und auch im neuen F1-Zeitalter ganz vorn mitmischen.
Max Verstappen könnte 2026 zum Dreh- und Angelpunkt des Fahrermarkts werden, davon ist Ex-Haas-Teamchef Guenther Steiner überzeugt. Der Südtiroler, der 2021 und 2022 Vorgesetzter von Mick Schumacher war, traut dem vierfachen Weltmeister zu, seine Karriere strategisch genau zu steuern und im richtigen Moment im besten Auto zu sitzen.
Demnach rechnet Steiner fest damit, dass der Überflieger der Königsklasse auch in der neuen Reglement-Ära vorne bleibt. „Max wird im richtigen Auto sein“, prognostiziert er im Podcast The Red Flags. „Er ist sehr clever und von klugen Leuten umgeben. Wer auch immer das beste Auto hat, wird Max wollen und sie werden es möglich machen.“

Dabei zieht Steiners einen Vergleich zu Fernando Alonso. Der Spanier sei ein Ausnahmetalent gewesen, habe sich aber immer wieder für das falsche Projekt entschieden. „Fernando war für mich auf diesem Level, aber er hat sich ständig ins falsche Auto gesetzt“, so Steiner. Genau diesen Fehler werde der Red Bull-Star nicht machen. Dafür würden Vater Jos und Manager Raymond Vermeulen sorgen.
Steiner: Jedes Top-Team scharf auf Verstappen
Ein weiterer Faktor: Verstappens Vertrag bei Red Bull, der zwar bis Ende 2028 läuft, laut Steiner aber bewusst „offen genug“ gestaltet sei, um im Zweifel reagieren zu können. Wenn ein Verstappen verfügbar ist, würde jedes Top-Team hellhörig werden.
Für Steiner steht deshalb fest: Anders als Alonso werde der Holländer seine Karriere cleverer gestalten. „Max wird im besten, oder zumindest im zweitbesten, Auto sitzen“, lautet seine klare Prognose. Die neue Formel-1-Ära könnte vieles durcheinanderwirbeln. Doch eines, so Steiner, sei sehr wahrscheinlich: Verstappen wird auch dann dort sein, wo Titel möglich sind.
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