Domenicali stellt klar: Ferrari muss reagieren statt jammern. Der F1-Boss fordert Energie, einen klaren Plan und glaubt weiter fest an Vasseur, Hamilton und Leclerc.
Formel-1-CEO Stefano Domenicali hat nach der enttäuschenden Saison der Ferrari deutliche Worte gefunden. Der frühere Teamchef des Rennstalls mahnt eine klare Linie an und fordert, dass die Scuderia die Winterpause nutzt, um entschlossen zurückzuschlagen.
„Ich bin ein positiver Mensch. Es gibt keinen Grund zu jammern oder ständig negativ zu sein“, sagte Domenicali bei Sky Sports. Entscheidend sei, dass Ferrari ein Konzept habe und diesen konsequent verfolge. „Sie müssen einen Plan haben. Und ich bin sicher, dass Fred, Lewis und Charles einen haben – das ist das Wichtigste“, betonte der Italiener.

Domenicali: „Wir wollen ein starkes Ferrari“
Nach Platz vier in der Konstrukteurs-WM und einer Saison ohne echten Sieganspruch sieht Domenicali die Lage weniger düster, als viele Kritiker behaupten. Gleichzeitig macht er deutlich, dass Stillstand keine Option ist: „Es ist wichtig zu reagieren, nicht so zu tun, als wäre Rang vier normal.“
Die Scuderia müsse die richtige Energie mitnehmen und geschlossen arbeiten, gerade mit Blick auf die ungewisse Ausgangslage vor 2026. „Wir wollen ein starkes Ferrari, und sie verdienen es, in einer besseren Position zu sein“, betonte der Italiener.
2026 bringt ein komplett neues Reglement. Für Domenicali ist klar, dass das Traditionsteam diese Chance nutzen muss. Gleichzeitig macht er deutlich, dass es wichtig ist, dranzubleiben. „Mit jedem Rennen wird es neue Entwicklungen geben“, so der 60-Jährige.
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