Red Bull und Ford sehen sich vor dem Motoren-Neustart 2026 im Plan – selbst ein kleiner Rückstand würde sie nicht aus der Ruhe bringen.
Nicht nur die Antriebstechnik ist 2026 neu in der Formel 1, auch gewisse Partnerschaften feiern ihre Premiere. So spannt Red Bull Powertrains für die neue Hybrid-Ära mit Ford zusammen. Eine Paarung, die von Anfang an siegfähig sein muss, um Superstar Max Verstappen im Team zu halten.
Rund vier Wochen vor dem Start der Formel-1-Wintertests 2026 gibt sich das neue Motor-Traumpaar indes betont entspannt. Ford-Sportchef Mark Rushbrook macht klar: Entscheidend sei längst nicht mehr nur die nackte Leistung.
„Wir liegen im Plan – genau dort, wo wir zu diesem Zeitpunkt sein müssen“, sagt Rushbrook im Gespräch mit Motorsport.com. Der wahre Moment der Wahrheit komme jedoch erst, wenn der neue Antrieb erstmals im Auto stecke und auf der Strecke laufe. „Dieser erste Testtag ist extrem wichtig. Dann sehen wir, wie sich drei Jahre Arbeit anfühlen.“
Red Bull und Ford auf der Suche nach Leistung und Effizienz

Simulationen, Prüfstände, digitale Tools – all das sei heute auf höchstem Niveau. Trotzdem bleibe die reale Rennstrecke unverzichtbar. „Erst dort sehen wir Dinge, die im Labor oder am Computer nicht auftauchen“, erklärt Rushbrook. Entsprechend sei eine gewisse Nervosität normal.
Neben Leistung und Zuverlässigkeit rückt inzwischen ein neuer Faktor in den Fokus – die Fahrbarkeit. Die beinhaltet sowohl das Gefühl am Gaspedal wie auch die Bedienung des Antriebs und die Art, wie der Fahrer die Leistung abrufen kann. Rushbrook: „Ein Teil davon kann am Computer erfolgen, ein Teil im Labor und ein Teil im Simulator gemeinsam mit den Fahrern. Darauf liegt jetzt der Schwerpunkt.“
Ford fürchtet keinen Erfahrungsnachteil
Spekulationen zufolge sollen Ford und Red Bull im Bereich des Verbrennungsmotors derweil genau wie Mercedes ein Schlupfloch beim Verdichtungsverhältnis gefunden haben. „Das theoretische Maximum ist für alle ähnlich“, räumt Rushbrook ein. „Danach geht es darum, wie effizient man dieses Ziel tatsächlich erreicht.“
Mit einem Erfahrungsnachteil rechnet man bei Ford jedenfalls nicht: „Ja, andere Hersteller haben mehr Erfahrung. Aber 2026 ist vieles neu. Selbst wenn wir beim Verbrennungsmotor leicht zurückliegen sollten, erwarten wir keinen großen Abstand. Und wir können das in anderen Bereichen kompensieren.“
Klingt nach einem guten Start für Max Verstappen auf der Jagd nach Titel Nummer fünf.
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