Trotz Horners Aus bei Red Bull steht Max Verstappen weiter in Kontakt mit dem Ex-Teamchef, auch an Rennwochenenden und im Urlaub.
Auch Monate nach dem Aus von Christian Horner bei Red Bull reißt der Kontakt zu Max Verstappen nicht ab. Ganz im Gegenteil: Der vierfache Formel-1-Weltmeister hat nun offenbart, dass er mit seinem langjährigen Teamchef weiterhin regelmäßig spricht und das deutlich häufiger, als viele vermutet hätten.
„Jede Woche, jedes Rennwochenende, Freitag, Samstag und Sonntag“, erklärte Verstappen im Gespräch mit Viaplay. Meist laufe der Austausch per Textnachricht, teilweise aber auch abseits der Rennstrecken, etwa im Urlaub. „Es geht oft um Dinge wie ‚Viel Glück‘ oder ‚Ich glaube an dich‘“

Horner hatte Verstappen während dessen kompletter Red-Bull-Karriere begleitet. Unter seiner Führung gewann der Niederländer alle vier WM-Titel und prägte gemeinsam mit dem Briten eine der erfolgreichsten Phasen der Teamgeschichte. Entsprechend emotional ist die Verbindung bis heute. „Was wir zusammen erlebt haben, besonders 2021, vergisst man nie. Christian ist für mich durchs Feuer gegangen“, betont Verstappen.
Nach Horner-Aus: Mekies brachte das Red Bull-Gefühl zurück
Gleichzeitig macht der 28-Jährige aber auch deutlich, dass der personelle Neuanfang bei Red Bull richtig gewesen sei. „Dem Team geht es gut“, sagt Verstappen. Die Atmosphäre habe sich spürbar verbessert, der berühmte „Red-Bull-Spirit“ sei zurückgekehrt. Mit Laurent Mekies habe man einen Teamchef gefunden, der neue Energie ins Team bringe.

In den letzten eineinhalb Jahren von Horners Amtszeit war die Stimmung zunehmend belastet. Machtkämpfe im Management nach dem Tod von Dietrich Mateschitz, sportlicher Rückschritt und interne Unruhe hinterließen Spuren. Red Bull rutschte in der Konstrukteurswertung ab, für die Anteilseigner letztlich ein Grund, die Reißleine zu ziehen.
Trotzdem bleibt der gegenseitige Respekt. Verstappen macht klar: Die Verbindung zu Horner endet nicht mit einem Jobwechsel.
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