Audi rüstet weiter auf: Ex-Verstappen-Chefmechaniker Lee Stevenson übernimmt beim künftigen Audi-Werksteam den Posten des Teammanagers.
Audi treibt den Aufbau seines Formel-1-Werksteams weiter voran und setzt dabei erneut auf bewährtes Know-how aus dem Red-Bull-Umfeld. Lee Stevenson, langjähriger Chefmechaniker von Max Verstappen, übernimmt beim künftigen Audi-F1-Team eine Schlüsselrolle. Der Brite wird neuer Teammanager und rückt damit deutlich näher an die operative Führung des Rennstalls heran.
Stevenson bestätigte seinen neuen Posten selbst über LinkedIn. „Ich freue mich, bekanntgeben zu dürfen, dass ich meinen Posten als neuer Teammanager angetreten habe“, schrieb er. Die Aufgabe geht weit über die klassische Arbeit an der Garage hinaus: Als Teammanager ist Stevenson künftig für Abläufe an der Strecke, Koordination zwischen den Abteilungen sowie für operative Entscheidungen im Rennbetrieb verantwortlich.
Der Schritt gilt als strategisch wichtig für Audi. Stevenson bringt nicht nur jahrzehntelange Erfahrung in der Formel 1 mit, sondern kennt vor allem die internen Strukturen eines Topteams. Seine Karriere begann 2006 bei Red Bull, 2014 stieg er dort zum Chefmechaniker auf und arbeitete in dieser Rolle eng mit Max Verstappen zusammen. In dieser Zeit feierte Red Bull zahlreiche Titel und baute seine heute sprichwörtliche operative Stärke auf.
2023 verließ Stevenson das Verstappen-Team
2023 verließ Stevenson den Verstappen-Rennstall und wechselte zu Sauber, dem Team, das ab der Saison 2026 offiziell als Audi-Werksteam antritt. Nun folgt die nächste Beförderung und ein weiteres klares Signal, welchen Weg Audi einschlagen will. Auch Teamchef Jonathan Wheatley bringt Red-Bull-Vergangenheit mit, wodurch sich eine erfahrene Führungsachse formt, die bereits auf höchstem Niveau zusammengearbeitet hat.
Audi erhofft sich davon Struktur, Effizienz und eine klare Arbeitskultur, um den Einstieg in die Königsklasse möglichst reibungslos zu gestalten. Der Zeitplan ist eng: Am 20. Januar wird der neue Audi R26 in Berlin präsentiert, kurz darauf stehen die Wintertests in Barcelona an. Am Freitag war der neue R26 bereits für einen ersten Shakedown in Barcelona unterwegs.
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