Klare Kante statt Stallorder: Max Verstappen kritisiert Oscar Piastri – und schießt scharf gegen Teamgehorsam in der Formel 1.
Stallorder? Nicht mit Max Verstappen! In einem Interview mit dem Schweizer Blick kritisiert der Red-Bull-Star deshalb nun sogar das Verhalten eines seiner größten WM-Rivalen – und stellt klar: So etwas würde ihm selbst nie passieren.
Hintergrund ist der teaminterne Eingriff bei McLaren während des Großen Preises von Italien. Damals bat das Team Oscar Piastri, seinen Teamkollegen Lando Norris nach einem vermasselten Boxenstopp wieder vorbeizulassen. Piastri kam der Anweisung nach.
Verstappen über Piastri-Stallorder: ein No-Go
Und für Max Verstappen ein absolutes No-Go. Auf die Frage, ob er sich in einer vergleichbaren Situation ebenfalls gefügt hätte, antwortet der Niederländer unmissverständlich: „Definitiv nicht. Wenn du das einmal ohne klaren Grund machst, verkaufst du deine Seele. Das Team kann dann mit dir machen, was es will.“
Besonders pikant: Piastri steckte zu diesem Zeitpunkt selbst mitten im WM-Kampf. Genau das macht die Situation für Verstappen unverständlich. „Und man darf nicht vergessen: Piastri war voll im Titelkampf“, betont er.
Der Red-Bull-Pilot, der die Saison 2025 nur zwei Punkte hinter Norris auf Rang zwei beendete, sieht darin eine gefährliche Dynamik. Wer einmal nachgebe, verliere langfristig seine sportliche Unabhängigkeit.
McLaren verteidigt sich – Verstappen bleibt hart
McLaren-Teamchef Andrea Stella verteidigte die Entscheidung später als Ausdruck der „Werte und Prinzipien“ des Teams. Die Positionskorrektur nach einem langsamen Boxenstopp von Norris sei aus Fairness erfolgt.
Verstappen lässt das kalt. Für ihn ist klar: In einem echten Titelkampf zählt nur eins – kompromissloser Wettbewerb. Und so bleibt von Verstappens Aussagen vor allem eines hängen: Während andere taktieren, setzt der Weltmeister lieber auf maximale Härte. Auf der Strecke – und im Kopf.
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