Formel 1

Verstappen reagiert auf Red Bull-Abschiedsgerüchte

Formel 1 Max Verstappen 2025
Max Verstappen. Credit: Red Bull Content Pool

Max Verstappen legt sich fest: Der vierfache Weltmeister will seinen Vertrag bei Red Bull bis 2028 erfüllen – und schließt einen Wechsel zu Mercedes oder Aston Martin aus.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Max Verstappen legt sich fest: Der vierfache Weltmeister will seinen Vertrag bei Red Bull bis 2028 erfüllen – und schließt einen Wechsel zu Mercedes oder Aston Martin aus.

Max Verstappen wird seinen Vertrag bei Oracle Red Bull Racing erfüllen – und erst danach entscheiden, wie es weitergeht. Einen vorzeitigen Abschied oder gar einen Wechsel schließt der Niederländer aktuell aus. 

Damit widerspricht er der Sport Bild, die in ihrer aktuellen Ausgabe von Ausstiegsklauseln schreibt. Demnach könnte Verstappen Red Bull Ende 2026 verlassen, wenn er zur Sommerpause nicht mindestens WM-Zweiter ist. 

„Ich bin jetzt 28 und habe noch bis 2028 einen Vertrag mit Red Bull. Den möchte ich auch erfüllen“, betont Verstappen indes im Gespräch mit dem Blick. „Zum jetzigen Zeitpunkt schließe ich einen Teamwechsel aus.“

Formel 1 Max Verstappen 2025
Max Verstappen. Credit: Red Bull Content Pool

Verstappen bekennt sich zu Red Bull

Damit erteilt der vierfache Weltmeister gleich zwei prominenten Interessenten eine klare Absage: Sowohl Mercedes-AMG Petronas F1 Team um Toto Wolff als auch Aston Martin Aramco Formula One Team von Lawrence Stroll sollen zuletzt um Verstappen gebuhlt haben – ohne Erfolg.

Was danach kommt, lässt der Red-Bull-Star bewusst offen. Klar ist nur: Eine Karriere bis in die 40er, wie sie Fernando Alonso oder Lewis Hamilton verfolgen, kommt für ihn nicht infrage.

„Mit 40 Jahren stehe ich vielleicht noch als Teamchef in einer anderen Serie an den Boxen“, sagt Verstappen – und macht damit deutlich, dass die Formel 1 für ihn kein Lebensprojekt bis ins hohe Alter ist.

Auch Rekordjagden reizen ihn kaum. Sieben WM-Titel wie Hamilton oder Michael Schumacher? Für Verstappen kein Ziel. „Definitiv nicht“, stellt er klar.

GT-Rennen statt Rekordlisten

Der Mittelpunkt seines Lebens liegt längst woanders. „Es gibt für mich nichts Wichtigeres als die Familie mit den Kindern. Sie sind die Motivation, die du nur in den eigenen Wänden bekommst“, erklärt Verstappen offen.

Und wenn die Formel 1 irgendwann endet? Dann ist für ihn noch lange nicht Schluss mit Motorsport. „Irgendwann ist die Formel 1 für mich kein Thema mehr – dafür aber andere Rennen. Ich genieße solche Abenteuer“, sagt Verstappen. Selbst die MotoGP könne ihn begeistern, genauso wie seine Abstecher in den GT-Sport.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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