Während Red Bull die großen Schlagzeilen macht, stellt auch das Schwesterteam seinen neuen Look vor: Die Racing Bulls zeigen ihr Design für 2026 – mit mehr Blau und einer spannenden Fahrerpaarung.
Für die Racing Bulls beginnt 2026 eine echte Zeitenwende. Nach acht Jahren mit Honda-Power übernimmt – wie beim großen Bruder – der in Milton Keynes entwickelte Red-Bull-Antrieb. Unterstützung kommt von Ford, weshalb auch die Racing Bulls beim großen Saison-Launch in Detroit dabei waren.
Klar: Die meiste Aufmerksamkeit galt dort Red Bull Racing. Doch der Blick auf das B-Team lohnt sich – sportlich wie optisch.
Racing Bulls: Mehr Blau, klare Kante
Am Grundkonzept halten die Racing Bulls fest: Weiß bleibt die Basis. Neu sind jedoch deutlich größere blaue Flächen, dazu gelbe und rote Akzente. Branchenkenner vermuten: Ford-Blau lässt grüßen.

Die Studio-Bilder verraten außerdem erste aerodynamische Details: breitere Airbox, schmalere Schlitze an den Seitenkästen, veränderte Nase und ein auffälliger Verstellmechanismus am Frontflügel.
Aber Vorsicht: Gezeigt wurden Renderings und Show Cars – die echte Technik gibt es erst bei den Tests zu sehen.
Lindblad kommt, Lawson bleibt
Auch bei den Fahrern tut sich etwas. Arvid Lindblad steigt aus der Formel 2 auf. Der 18-Jährige gilt als eines der größten Talente im Red-Bull-Kosmos. „Dieser Moment ist surreal“, sagte Lindblad bei seiner Vorstellung. „Als Formel-1-Fahrer an so einem ikonischen Ort präsentiert zu werden – das vergesse ich nie.“ Sein Vorgänger Isack Hadjar wurde nach starker Rookie-Saison ins A-Team befördert und fährt nun neben Weltmeister Max Verstappen.

Zweiter Mann bei den Racing Bulls bleibt Liam Lawson. Der Neuseeländer musste 2025 nach kurzem Red-Bull-Intermezzo zurück ins B-Team – und will 2026 neu angreifen: „Ich bin motivierter denn je.“ Für Yuki Tsunoda ist dagegen Schluss. Der Japaner verlor sein Cockpit an Lindblad.
Starkes Vorjahr – hohe Erwartungen
Sportlich haben die Racing Bulls die Latte selbst hochgelegt. Nach Platz acht 2024 verdoppelte das Team im vergangenen Jahr seine Punkteausbeute und wurde Sechster in der Konstrukteurs-WM. Nur Williams war im Mittelfeld besser.
Das gelang trotz eines Einschnitts: Teamchef Laurent Mekies wurde während der Saison zu Red Bull hochgezogen. Sein Nachfolger heißt Alan Permane – ein echtes F1-Urgestein. Permane blickt optimistisch nach vorn: Der technische Neustart 2026 sei einer der größten in der Geschichte der Formel 1, die frühe Partnerschaft mit Ford enorm wichtig.
Fazit
Die Racing Bulls starten 2026 in eine neue Ära: neuer Antrieb, frischer Look, ein spannendes Fahrer-Duo. Nach dem starken Vorjahr sind die Erwartungen gestiegen – auch wenn echte Leistungsbewertungen erst nach den Testfahrten möglich sind. Klar ist schon jetzt: Der kleine Bruder will sich nicht mehr verstecken.
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