Ein angeblicher Mercedes-Motor-Trick sorgt vor dem Start der neuen Motoren-Ära 2026 für Unruhe. Jetzt äußert sich erstmals Red Bulls Motorchef – und stellt klar: Man fährt am absoluten Regelrand.
Kurz vor dem Saisonauftakt 2026 brodelt es weiter hinter den Kulissen der Formel 1. Im Fokus: das Verdichtungsverhältnis der neuen Powerunits. Ab 2026 schreibt das Reglement maximal 16:1 vor – zuvor waren es 18:1.
Berichte aus dem Winter deuten darauf hin, dass Mercedes einen Weg gefunden haben soll, die Grenze bei den Kontroll-Messungen unter Laborbedingungen einzuhalten, auf der Strecke bei höheren Temperaturen aber darüber zu liegen.
Red Bull bestätigt Motor-Grenzgang
Der mutmaßliche Vorteil: bis zu 15 PS und drei Zehntelsekunden pro Runde. Allein: Auch Red Bull soll versucht haben diesen Trick zu kopieren.

Im Rahmen der Präsentation des neuen Red Bull RB22 reagiert nun erstmals Red Bull-Motorchef Ben Hodgkinson (ehemals Mercedes!) auf die Spekulationen. „Es gibt eine gewisse Sorge, dass cleveres Engineering im Spiel ist“, sagt er und nimmt gleichzeitig Fahrt aus der Diskussion: „Ich mache das seit sehr langer Zeit. Vieles davon ist einfach nur Lärm.“
Motorchef glaubt an eigene Legalität
Red Bull jedenfalls halte sich an die Regeln. „Ich bin überzeugt, dass das, was wir tun, legal ist. Natürlich reizen wir das Reglement maximal aus.“ Und weiter: „Ich wäre überrascht, wenn das nicht alle so machen.“
Anscheinend nicht. Ferrari, Audi und Honda haben sich beim Automobilweltverband FIA bereits über die Grauzone beschwert. Am 22. Januar treffen sich die Motorhersteller mit der FIA zu einer Sitzung. Die drei genannten Antriebsbauer i wollen bei diesem Treffen offiziell fordern, dass die von Mercedes genutzte Technik noch im Laufe der Saison verboten oder zumindest klar eingeschränkt wird.
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