Cadillac ist erstmals mit seinem neuen Formel-1-Auto auf der Strecke unterwegs. Beim Shakedown in Silverstone sammelte das neue Team wichtige Daten.
Cadillac hat erstmals einen eigenen Formel-1-Renner auf die Strecke geschickt. Beim als Filmtag deklarierten Shakedown in Silverstone absolvierte das neue Team am Freitag die ersten offiziellen Kilometer, ganz ohne Kinderkrankheiten verlief der Auftakt allerdings nicht.
Der Rennstall, der 2026 als elftes Team in die Königsklasse einsteigt, setzte bei der Premiere auf seine komplette Fahrerbesetzung. Sergio Perez, Valtteri Bottas und Ersatzfahrer Guanyu Zhou waren vor Ort, wobei Perez die ersten Runden übernahm. Der Mexikaner hatte sich bereits zuvor in der britischen Teamzentrale mit den Ingenieuren abgestimmt und die letzten Details vor dem Roll-out besprochen.
Cadillac ging beim Shakedown äußerst diskret vor. Um unerwünschte Einblicke zu verhindern, wurden die Kameras aller Anwesenden abgeklebt, einzig das hauseigene Medienteam durfte filmen. Entsprechend spärlich fielen die veröffentlichten Eindrücke aus. Auch Zhou meldete sich nur mit einem kurzen Video zu Wort, ohne den Wagen zu zeigen: Beim Shakedown gehe es vor allem darum, sicherzustellen, dass alles funktioniere, vom Motor über das Getriebe bis hin zum Sitzgefühl und der Kommunikation im Cockpit.
Cadillac erlebt britisches Wetter in Silverstone
Ganz reibungslos lief der Tag allerdings nicht. Am Vormittag kämpfte das Team noch mit Anlaufproblemen, erst später konnte der Motor erfolgreich gestartet werden. Danach folgten die ersten Fahrten auf der durch wechselhaftes Wetter anspruchsvollen Strecke von Silverstone.
Technische Details blieben dabei weitgehend verborgen. Das Auto war komplett schwarz lackiert, bewusst ohne erkennbare Merkmale. Cadillac hatte kürzlich bereits eine spezielle Testlackierung für die Winterfahrten in Barcelona vorgestellt. Die endgültige Rennlackierung soll Anfang Februar im Rahmen eines Werbespots während des Super Bowls enthüllt werden.
Der Einsatz in Silverstone fiel unter die strengen Vorgaben eines Filmtags, bei dem maximal 200 Kilometer gefahren werden dürfen. Ziel war weniger Performance als vielmehr ein erster Funktionstest. Nach Audi ist Cadillac damit das nächste neue Projekt, das erste Lebenszeichen auf der Strecke sendet.
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