Aston Martin zieht sich 2026 aus der Safety Car-Rolle zurück. Damit stellt Mercedes in der Formel 1 wieder allein Safety- und Medical-Car bei allen Rennen.
In der Formel-1-Saison 2026 kommt es zu einer spürbaren Veränderung: Aston Martin stellt kein Safety- und Medical-Car mehr. Der Hersteller hat seinen Vertrag mit der Formel 1 nach Ablauf der Saison 2025 nicht verlängert. Damit übernimmt Mercedes ab 2026 wieder allein diese zentrale Aufgabe.
Aston Martin bestätigte den Schritt auf Nachfrage von Motorsport.com und erklärte, dass die Vereinbarung zur Bereitstellung des offiziellen FIA-Safety- und Medical-Cars mit dem Ende der Saison 2025 ausgelaufen sei. Man blicke dankbar auf fünf Jahre Zusammenarbeit zurück, in denen die Marke diese wichtige Rolle im Starterfeld ausgefüllt habe.
Seit 2021 hatten sich Aston Martin und Mercedes die sogenannten Course-Cars geteilt. Mercedes setzte dabei den AMG GT Black Series ein, Aston Martin brachte den Vantage F1 Edition auf die Strecke. Letzterer war seit 2024 mit einem von AMG zugelieferten 4,0-Liter-V8-Biturbo unterwegs und leistete 656 PS.

Safety Car: Mercedes und Bernd Mayländer bleiben
Auch das Medical-Car kam von Aston Martin: ein 697 PS starker DBX707. Doch auch dieses Kapitel endet nun. Ab 2026 ist Mercedes wieder alleiniger Dienstleister und wird bei allen 24 Rennen der Saison sowohl das Safety-Car als auch das Medical-Car stellen. Nach aktuellem Stand kommt erneut der 730 PS starke AMG GT Black Series zum Einsatz, ergänzt durch das Medical-Car auf Basis des AMG GT 63 S 4MATIC+.
Unverändert bleibt dagegen die Person am Steuer: Bernd Mayländer wird auch 2026 das Safety Car pilotieren. Der Deutsche ist seit mehr als 25 Jahren fester Bestandteil der Formel 1 und gilt als einer der erfahrensten Safety Car-Fahrer im internationalen Motorsport.
Für Aston Martin bedeutet der Rückzug eine weitere Fokussierung auf das eigene Werksteam, während Mercedes seine Präsenz in der Königsklasse auch abseits der Rennwagen weiter ausbaut.
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