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Formel-1-Star fliegt bei erster Ausfahrt im 2026er Auto ab

Formel 1 Racing Bulls 2026
Credit: Red Bull Content Pool
Alex Warneke
Alex Warneke

Erster Einsatz, schneller Abflug: Arvid Lindblad landet bei seiner Premiere im 2026er Racing Bull im Kies.

Der erste Auftritt des neuen Racing-Bulls-Boliden für die Formel-1-Saison 2026 endete für Arvid Lindblad schneller als geplant. Beim Shakedown in Imola rutschte der 18-Jährige bei seiner allerersten Ausfahrt im neuen VCARB03 ins Kiesbett. Der Zwischenfall lieferte zwar spektakuläre Bilder, hat intern aber kein Drama ausgelöst.

Racing Bulls nutzte den reglementierten Rollout auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari, um erstmals alle Systeme des neuen Autos unter realen Bedingungen zu prüfen. Pro Fahrer waren lediglich 15 Kilometer erlaubt, weshalb sowohl Liam Lawson als auch Lindblad nur jeweils drei Runden absolvieren konnten. Die Strecke war dabei nass, was den ersten Einsatz zusätzlich erschwerte.

Formel 1: Lindblad dreht sich ins Kiesbett

Für Lindblad verlief das Debüt besonders unerquicklich: In der Villeneuve-Schikane verlor der einzige Formel-1-Rookie der Saison 2026 die Kontrolle über den VCARB03 und rutschte ins Kiesbett. Der Wagen musste anschließend per Abschlepper zurück an die Box gebracht werden. Nach einer kurzen Überprüfung durfte Lindblad jedoch wieder ausrücken und zwei weitere Installationsrunden drehen.

Im Team herrschte dennoch Gelassenheit. Bei einem Shakedown steht nicht die Performance im Fokus, sondern die reine Funktionskontrolle von Antrieb, Getriebe, Hydraulik und Elektronik. Zudem liefert Pirelli spezielle Reifen, um Rückschlüsse auf das tatsächliche Leistungsniveau zu verhindern.

Deutlich mehr Aufmerksamkeit als der Ausrutscher zog das Auto selbst auf sich. Auf den ersten echten Bildern fällt vor allem der ungewöhnlich große, breite Lufteinlass über dem Fahrer ins Auge. Die sogenannte Airbox ist deutlich voluminöser und trapezförmig ausgeführt. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Racing Bulls den Luftstrom über dem Cockpit nicht nur zur Motorversorgung, sondern wohl verstärkt für Kühlung und aerodynamische Effekte nutzt.

Am Mittwoch kehren die Racing Bulls erneut nach Imola zurück. Dann stehen Filmaufnahmen an, bei denen insgesamt bis zu 200 Kilometer gefahren werden dürfen. Das erste echte Kräftemessen folgt in der kommenden Woche bei den offiziellen Testfahrten in Barcelona.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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