Mercedes zeigt mit dem W17 erstmals, wohin die Reise 2026 gehen soll – und warum die Silberpfeile im neuen Reglement wieder ganz vorne mitmischen wollen.
Dieses Auto soll Mercedes zurück an die Spitze der Formel 1 führen! Mit den ersten Renderings des neuen W17 gibt das Werksteam einen Vorgeschmack auf die Saison 2026. Nach Jahren voller Groundeffect-Frust wittern die Silberpfeile im neuen Reglement ihre große Chance.
Die Ära der flachen Böden war für Mercedes eine Geduldsprobe. Zwar blieb das Team seit 2022 konstant in den Top vier der Konstrukteurs-WM, doch Titel gab es keine. Für einen Rennstall, der von 2014 bis 2021 acht Weltmeisterschaften in Serie holte, eindeutig zu wenig. Genau deshalb liegt der Fokus jetzt voll auf 2026 – und der W17 soll das Comeback-Auto werden.
Neuer Mercedes: Motor als Trumpfkarte
Der größte Hoffnungsträger sitzt nicht sichtbar unter der neuen Lackierung im Heck: die Power Unit. Schon 2014 legte Mercedes mit dem Hybrid-Motor den Grundstein für eine historische Dominanz. Und auch diesmal deutet vieles darauf hin, dass die Ingenieure in Brixworth einen Schritt voraus sind.

Hinter den Kulissen kursieren Berichte über einen cleveren Kniff bei der Verdichtung im Zylinder. Im Rennbetrieb soll Mercedes Werte erreichen, die über dem offiziell erlaubten Limit liegen – reglementskonform und maximal effizient. Der mögliche Effekt: bis zu 15 PS mehr Leistung. In einer Formel 1, in der Effizienz wichtiger wird als rohe Power, könnte das Gold wert sein. Davon profitieren übrigens auch die Kundenteams McLaren, Williams und Alpine.
Neues Auto, alte Stärken?
Auch aerodynamisch geht Mercedes einen anderen Weg als zuletzt. Auffällig sind die ungewöhnlich geformten Seitenkästen: Statt wie bisher als Rampe abzufallen, steigen sie Richtung Heck leicht an. Die Motorhaube zieht sich stark zusammen, das Packaging wirkt extrem kompakt. Vieles bleibt auf den Renderings noch bewusst neutral – Nase, Flügel und Unterboden verraten kaum Details. Klar ist: Mercedes zeigt noch nicht alle Karten.

An der Vorderachse bleibt es bei Pushrod-Dämpfern, wie sie auch Red Bull, Ferrari und Audi planen. Hinten könnte es hingegen einen Wechsel auf Pullrod geben – ein Detail, das später noch entscheidend werden kann.
Die schwarz-silberne Lackierung beschreibt Mercedes selbst so: „Eine dynamische, Petronas grüne Flusslinie prägt das Design, zieht sich tief über das Auto und betont so Geschwindigkeit und Präzision. Gleichzeitig harmonisiert sie den Übergang vom ikonischen Mercedes-Silber zum tiefen Schwarz des Teams. Die Oberseite der Seitenkästen ziert das AMG-spezifische Rhombus-Logo, das das ikonische Mercedes-Sternenmuster auf der Motorabdeckung ergänzt.“
Russell bereit für den Titel?
Auch fahrerisch ist Mercedes stark aufgestellt. George Russell gilt im Fahrerlager längst als kommender Weltmeister. Was ihm bisher fehlte, war ein Auto, mit dem er konstant um Siege kämpfen kann. Der W17 könnte genau das liefern.

An seiner Seite fährt mit Kimi Antonelli eines der größten Talente der neuen Generation. Nach einer starken Rookie-Saison liegt der Fokus nun auf Konstanz – dann ist auch er ein Faktor.
Teamchef Toto Wolff gibt sich entsprechend selbstbewusst: „Die Formel 1 wird 2026 eine bedeutende Veränderung erleben, und wir sind auf diesen Übergang vorbereitet. Das neue Reglement erfordert Innovation und absolute Konzentration in allen Performance-Bereichen.“
Fazit
Neues Reglement, neue Chancen, alte Mercedes-Stärken. Wenn der Motor hält, was er verspricht, und die Aerodynamik diesmal passt, gehört Mercedes 2026 wieder zu den ersten Titelanwärtern. Der Silberpfeil ist zurück auf Angriff.
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