Nico Hülkenberg wünscht sich ein F1-Rennen in Deutschland, bremst aber Erwartungen. Gespräche laufen, entscheiden sollen am Ende die Fakten.
Die Formel 1 wächst weiter, doch ausgerechnet Deutschland fehlt weiterhin im Rennkalender. Bei der Vorstellung des neuen Audi-Formel-1-Projekts in Berlin wurde Nico Hülkenberg genau darauf angesprochen. Der Emmericher machte dabei deutlich: Der Wunsch nach einem Heimrennen ist da, kurzfristig rechnet er aber nicht damit.
Auf die Frage, ob ihm ein Grand-Prix in seinem Heimatland fehle, antwortete Nico Hülkenberg klar: „Auf jeden Fall, keine Frage. Kurzfristig sehe ich das zwar nicht, aber ich weiß, dass es Gespräche gibt.“
Persönlich politisch Druck machen will der Audi-Pilot jedoch nicht. Hülkenberg: „Das ist weniger eine politische Frage. Es geht um kommerzielle Faktoren, die geregelt werden müssen. Darauf habe ich keinen direkten Einfluss, deshalb hat das für mich keine oberste Priorität. Aber klar: Es wäre schön, ein Rennen in Deutschland zurückzubringen.“
2020 das letzte Formel-1-Rennen in Deutschland
Zuletzt war die Formel 1 2020 in Deutschland unterwegs, im Rahmen des Eifel Grand Prix sprang der Nürburgring in der Corona-Zeit ein. Der letzte Deutschland-GP wurde 2019 in Hockenheim ausgetragen.
Die Hülkenberg-Aussagen fielen im Rahmen einer aufwendig inszenierten Präsentation von Audi, die in einem ehemaligen Heizkraftwerk in Berlin stattfand. Dort stellte der Hersteller die finale Lackierung seines ersten eigenen Formel-1-Autos vor und unterstrich mit großem Aufwand, wie ernst es ihm mit dem Einstieg in die Königsklasse ist. Audi setzt ab 2026 voll auf die Formel 1 und bündelt sämtliche Motorsport-Ressourcen auf dieses Projekt.
Audi-CEO Gernot Döllner sprach von einem strategischen Meilenstein und betonte den Anspruch, mit dem bekannten Leitspruch „Vorsprung durch Technik“ auch in der Formel 1 Maßstäbe setzen zu wollen. Passend dazu wurde der neue R26 in Silber, Schwarz und Audi-Rot enthüllt.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!