Mercedes hat sein Rollout in Silverstone absolviert. Deshalb sollte der Test den Rivalen Angst machen.
Noch ist Winterpause, noch hat kein Formel-1-Auto einen echten Test absolviert. Und trotzdem: Wer genau hinschaut, erkennt bereits vor dem Testauftakt in Barcelona erste Trends. Im Mittelpunkt: der neue Mercedes W17 und sein Rollout in Silverstone.
Mercedes mit Filmtag statt Mini-Shakedown
Während alle anderen Teams bei den 15 erlaubten Shakedown-Kilometern blieben, ging Mercedes in Silverstone all-in. Als einzige Mannschaft nutzten die Silberpfeile die maximal erlaubten 200 Kilometer eines sogenannten Filmtags vollständig aus – ohne sichtbare Probleme!
Am Steuer: George Russell und Rookie Kimi Antonelli, die beide erstmals das 2026er-Auto auf der Strecke ausprobieren durften.
Schon vor dem Rollout galt Mercedes im Fahrerlager als Favorit beim neuen Antrieb. Spätestens seit der Bestätigung der FIA, dass das innovative Motorenkonzept regelkonform ist, sind alle Augen auf den Silberpfeil gerichtet.
Mercedes zeigte hochauflösende Bilder

Und auch das Aero-Konzept macht einen ersten, guten Eindruck: Der W17 wirkte bei seinem Debüt deutlich ausgereifter als andere bislang gesichtete 2026-Autos. Auffällig dabei: Mercedes zeigte hochauflösende Bilder. Kein Tarnen, kein Verstecken. Auch das ist ein Signal.
Genau wie das verbale Fazit unter Tag eins des W17: „Wir hatten einen sinnvollen ersten Test in Silverstone“, betonte Renndirektir Andrew Shovlin. „Der Fokus lag darauf, dass alles sicher und zuverlässig funktioniert. Wir konnten die komplette Distanz absolvieren, sowohl George als auch Kimi sammelten ihre ersten Eindrücke mit dem 2026er-Auto. Das spricht für die harte Arbeit in Brackley und Brixworth.“
Fazit
Noch ist niemand Weltmeister im Februar. Aber der erste Eindruck des Mercedes W17 ist eindeutig – positiv.
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