Mercedes lässt aufhorchen: Russell und Antonelli schwärmen nach der ersten Ausfahrt vom neuen W17 – vor allem Motor und Zuverlässigkeit machen Eindruck.
Mercedes hat mit dem W17 die ersten Kilometer der neuen Formel-1-Generation abgespult und der Auftritt in Silverstone sorgte für Aufmerksamkeit. Als einziger Rennstall hat Mercedes bereits einen langen 200 Kilometer-Test absolviert, ohne sichtbare Probleme.
George Russell durfte den neuen Silberpfeil erstmals bewegen und zeigte sich sichtlich beeindruckt – vor allem vom Antrieb: „Es ist mega, das neue Auto und den neuen Motor auf der Strecke zu sehen. Er klingt unglaublich, wirklich ganz anders, als ich es erwartet hätte. Es ist ein ganz besonderer Tag, dieses Auto zum ersten Mal zu fahren, weil dieser Motor und diese Power Unit über Jahre hinweg entwickelt wurden.“

Der Brite betonte dabei vor allem die Arbeit hinter den Kulissen: „In den letzten Tagen im Werk zu sein, zu sehen, wie alle das Auto zusammenbauen, wie die letzten Details zusammenkommen, und dann endlich die Chance zu bekommen, es zu fahren, das ist immer eine richtig schöne Zeit im Jahr.“
Mercedes-Stars mit breitem Grinsen nach erster Fahrt im W17
Sein Fazit nach den ersten Runden fällt eindeutig aus: „Es ist großartig, draußen zu sein, das Auto auf der Strecke zu sehen, und ich kann es kaum erwarten, es mit Vollgas zu fahren.“ Heißt: Mercedes war in Silverstone noch im Schongang unterwegs, nicht ungewöhnlich bei einer Premierenfahrt im neuen Renner.

Auch Rookie Andrea Kimi Antonelli sammelte seine ersten Eindrücke im neuen Auto und schlug einen ähnlich positiven Ton an: „Erster Tag im neuen Auto, ein riesiger Tag für das Team und für alle, die an diesem Projekt beteiligt sind. Ich bin super glücklich und allen Mitarbeitern in Brackley und Brixworth dankbar, sie haben einen unglaublichen Job gemacht“
Für Antonelli ist klar: „Das ist erst der Anfang, und ich freue mich wirklich auf die nächsten Tests und natürlich auf den Start der Saison.“ Während andere Teams ihre neuen Autos bislang nur kurz bewegten, sammelte Mercedes mit seinen 200 Kilometern Tage vor dem Barcelona-Test bereits wertvolle Daten und ließ beide Fahrer intensiv fahren.
Auch technisch setzte der W17 ein erstes Ausrufezeichen. Im Fahrerlager gilt der neue Mercedes-Antrieb bereits als Referenz, nachdem die FIA das innovative Motorenkonzept als regelkonform bestätigt hatte. Dass die Mannschaft von Toto Wolff zudem hochauflösende Bilder veröffentlichte und auf Tarnung verzichtete, wurde ebenfalls als selbstbewusstes Signal gewertet.
Renndirektor Andrew Shovlin brachte es passend auf den Punkt: Der Fokus habe auf Zuverlässigkeit gelegen und genau die sei gegeben gewesen.
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