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Die NLS nimmt für Verstappen eine wichtige Änderung vor

Formel 1 Max Verstappen 2025
Max Verstappen. Credit: Red Bull Content Pool
Alex Warneke
Alex Warneke

Die NLS verschiebt kurzfristig ein Rennen, um Max Verstappen einen Start auf der Nordschleife zu ermöglichen. Der F1-Star soll sich so auf die 24h Nürburgring vorbereiten.

Die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat ihren Rennkalender für 2026 kurzfristig geändert, und zwar wegen Max Verstappen. Der viermalige Formel-1-Weltmeister soll damit ein Vorbereitungsrennen für die 24-Stunden-Rennen Nürburgring absolvieren können.

Eigentlich kollidierten die vorbereitenden NLS-Läufe mit dem Formel-1-Kalender. Zwar überschneidet sich das 24-Stunden-Rennen selbst (14. bis 17. Mai 2026) nicht mit einem Grand Prix, doch ein Start ohne vorherigen Nordschleifen-Einsatz gilt als heikel. Deshalb suchten die Verantwortlichen nach einer Lösung.

Der zweite Saisonlauf wird vorgezogen: Statt am 28. März (parallel zum Japan-GP) findet das Rennen nun bereits am 21. März 2026 statt. Der neue Termin liegt zwischen den Formel-1-Stationen China und Japan und öffnet dem Red Bull-Star ein Zeitfenster für einen Start auf der Nordschleife.

Max Verstappen, Estoril, Mercedes-AMG GT3, Credit: Tiago.Silva77 / Instagram

NLS-Geschäftsführer Mike Jäger erklärt die Entscheidung als Ergebnis intensiver Gespräche: Man habe „unter Abwägung aller Interessen im Sinne des Motorsports“ gehandelt. Der Mehrwert sei klar: Die Serie wolle den enormen internationalen Effekt, den Verstappens Auftritte bereits hatten, weiter nutzen.

Verstappen im Mercedes unterwegs

Damit die Verschiebung möglich wurde, zeigte sich auch die VLN kooperativ, ebenso die Rundstrecken-Challenge Nürburgring und der Nürburgring selbst.

Sportlich setzt Verstappen 2026 auf einen Mercedes-AMG GT3. Erste Tests hat er bereits absolviert. Daher hat sich Berichten zufolge auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff für die NLS-Terminumlegung stark gemacht. Im Vorjahr gewann er bei seinem NLS-Debüt noch im Ferrari 296 GT3 auf Anhieb.

Die Freigabe seines Formel-1-Teams Red Bull Racing liegt vor, damit steht einer Nordschleifen-Premiere beim 24-Stunden-Klassiker nichts mehr im Weg.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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