Charles Leclerc zeigt sich nach der ersten Fahrt im neuen Ferrari zufrieden und richtet den Blick klar nach vorn: 2026 will er die Scuderia wieder an die Spitze führen.
Nach den ersten Kilometern im neuen SF-26 hat Charles Leclerc klare Worte gefunden und zugleich eine Kampfansage formuliert. Der Monegasse saß beim Testvormittag erstmals für eine längere Ausfahrt im neuen Ferrari und machte deutlich, worum es zu diesem frühen Zeitpunkt wirklich geht.
„Im Moment prüfen wir, ob alles richtig funktioniert, was auch eigentlich der Fall war. Die Bedingungen sind nicht ideal, da es heute Morgen etwas geregnet hat. Aber wir haben unser Programm trotzdem durchgeführt, da wir uns nicht auf die Performance oder ähnliches konzentrieren“, betont Leclerc, der 64 Runden abgespult haben soll.
Leclerc zufrieden nach erster Barcelona-Ausfahrt
Entsprechend zurückhaltend fiel sein sportliches Fazit aus. Seine erste Barcelona-Session im SF-26 sei dennoch „positiv“ gewesen. „Wir haben im Auto noch überhaupt nicht gepusht. Es ging nur darum, eine ordnungsgemäße Systemprüfung auf der Rennstrecke durchzuführen, und genau das haben wir heute getan“, erklärt der Ferrari-Pilot, der das Lenkrad zum Barcelona-Nachmittag Lewis Hamilton übergeben hat.
Ähnlich äußerte sich Leclerc bereits nach dem Shakedown des SF-26 in Fiorano, den er gemeinsam mit Lewis Hamilton absolvierte. Auch dort stand nicht die Rundenzeit im Fokus, sondern die Zuverlässigkeit des neuen Autos. „Ich freue mich jedes Jahr auf diesen Tag“, sagte Leclerc anschließend. „Es ist jedoch ein Tag, an dem das Hauptziel darin besteht, zu überprüfen, ob alles ordnungsgemäß funktioniert und dass es keine großen Probleme gibt.“

Ferrari wartet seit 2008 auf einen WM-Titel
Trotz aller Vorsicht blickt Leclerc mit klarer Zielsetzung auf die neue Saison und gibt eine Kampfansage von sich: „Wo immer wir auch stehen, wir werden alles geben, um Ferrari wieder an die Spitze zu bringen. Ich hoffe, dass dieses Jahr unseres wird.“
Die Scuderia wartet seit 2008 auf einen WM-Titel. Nach den ersten problemlosen Testkilometern steht fest: Für den Monegassen zählt 2026 nur ein Ziel, Ferrari wieder ganz nach vorne zu bringen.
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