Darts-Wunderkind Luke Littler dominiert die Bühne – nur die Theorieprüfung für den Führerschein bleibt sein größter Gegner.
Mit gerade einmal 18 Jahren hat Luke Littler im Darts-Sport bereits alles erreicht, was man in so kurzer Zeit erreichen kann: Weltmeister, Premier-League-Champion und aktuell ist er die Nummer zwei der Weltrangliste hinter Namensvetter Luke Humphries. Während er auf der Bühne begeistert und in diesem Jahr bereits rund 1,5 Millionen US-Dollar Preisgeld eingespielt hat, scheitert er abseits der Dartboards immer wieder an einer ganz anderen Herausforderung: der theoretischen Führerscheinprüfung.
Littler „Das fünfte Mal durchgefallen und es geht weiter…“
Erst vor wenigen Wochen hatte er auf Instagram den Ergebniszettel seines vierten Versuchs geteilt – ohne Erfolg. Am Mittwochabend folgte der nächste Eintrag in seiner inzwischen kuriosen Führerschein-Historie: Versuch Nummer fünf, erneut gescheitert. „Das fünfte Mal und es geht weiter…“, schrieb der Teenager mit einer Portion Selbstironie in seiner Story.

Littler scheitert im Multiple-Choice-Teil
Die Anforderungen sind klar: Im Multiple-Choice-Test müssen mindestens 43 von 50 Punkten und im Gefahrenwahrnehmungsteil 44 von 75 Punkten erreicht werden. Littler holte gerade so die geforderten 44 im zweiten Abschnitt, blieb im Multiple-Choice-Teil mit 41 Zählern aber unter der Marke. Punkte ließ er in den verschiedensten Bereichen liegen – ob Verkehrszeichen, Aufmerksamkeit oder Straßenverkehrsregeln, hier ist für den Youngster noch Trainingszeit angesagt.
Auf der Darts-Bühne ist er für seine Präzision und Nervenstärke bekannt – zuletzt spielte er gegen Josh Rock eines der spektakulärsten Legs der Geschichte mit ausschließlich perfekten Würfen von beiden Akteuren. Beim Führerschein dagegen läuft es weniger perfekt. Immerhin: Wie in Deutschland kann die Theorieprüfung beliebig oft wiederholt werden, und am nötigen Kleingeld wird es für „The Nuke“ nicht scheitern.
Ob er allerdings erst den nächsten Major-Titel holt oder endlich den Führerschein in den Händen hält, bleibt abzuwarten. Dabei konnte er bei einem Hotlap-Event mit Formel-1-Star Lando Norris doch schon einem der besten Autofahrer der Welt über die Schulter schauen…
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