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DTM: Audi gewinnt Regenschlacht am Lausitzring

DTM Kelvin van der Linde Lausitzring 2024
Kelvin van der Linde. Credit: Gruppe C Photography / ADAC

Kelvin van der Linde gewinnt das Regenrennen der DTM am Lausitzring. Lange Unterbrechnung, Maro Engel Zweiter.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Kelvin van der Linde gewinnt das Regenrennen der DTM am Lausitzring. Lange Unterbrechnung, Maro Engel Zweiter.

Der Regenkönig vom Lausitzring heißt Kelvin van der Linde! Der Südafrikaner hat das verregnete Samstagsrennen der DTM auf dem Lausitzring gewonnen. Der Abt-Audi-Pilot holte damit seinen sechsten DTM-Sieg in der Serie und den ersten seit September 2023. Trotz einer 40-minütigen Rennunterbrechung ließ sich der von der Pole-Position gestartete Van der Linde nicht aus der Ruhe bringen.

Mit 2,5 Sekunden Vorsprung auf Maro Engel (Winward-Mercedes) überquerte er am Abend in der Lausitz die Ziellinie. Engel, der von Platz 13 gestartet war, profitierte von einem frühen Boxenstopp auf Regenreifen und rückte schnell auf den zweiten Platz vor. Der amtierende DTM-Champion Thomas Preining (Manthey-Porsche) komplettierte das Podium auf Platz drei.

Bereits in der zweiten Runde setzte Regen ein, das Safety Car rückte in der achten Runde aus. Kurz darauf wurden roten Flaggen geschwenkt und alle Fahrer wechselten auf Regenreifen, was das Feld durcheinanderwirbelte.

Nach einer 13-minütigen Unterbrechung startete das Rennen erneut hinter dem Safety Car, wurde aber nach zwei Runden wegen Starkregens erneut abgebrochen. Nach weiteren 20 Minuten ging es auf nasser Strecke weiter.

Lange Regenpause bei DTM am Lausitzring

DTM Kelvin van der Linde Lausitzring 2024
Kelvin van der Linde. Credit: Gruppe C Photography / ADAC

Van der Linde, der nun gemeinsam mit Engel die DTM-Tabelle anführt, freut sich: „Ich bin so happy, dass es vorbei ist. Das Rennen hat sich komplett in die Länge gezogen. Es war chaotisch, da kann alles passieren. Ich wusste, dass es bis zur letzten Runde nicht vorbei ist.“

Sein schärfster Verfolger Maro Engel erklärt sein goldenes Händchen bei ProSieben: „Es war klar, dass es gleich losgeht, als die Wolken immer dunkler wurden. Mein Ingenieur hat es kommen sehen und mir gesagt, dass ich reinkommen soll. Das war goldrichtig und hat uns nach vorne gebracht.“

Auer trotz Erkältung Vierter

Hinter van der Linde, Engel und Preining landete Lucas Auer (Winward-Mercedes) auf Platz vier. Der Österreicher hielt sich trotz einer starken Erkältung wacker. Platz fünf ging an Ricardo Feller im zweiten Abt-Audi, obwohl der Schweizer wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Penalty Lap absolvieren musste.

Eine bemerkenswerte Aufholjagd gelang auch dem ehemaligen DTM-Champion Sheldon van der Linde (Schubert-BMW), der sich von Platz zwölf auf Platz 6 verbesserte, obwohl er zwischenzeitlich weit zurückgefallen war. In der letzten Runde überholte er Arjun Maini (HRT-Mercedes), der als Siebter ins Ziel kam. Nicki Thiim (SSR-Lamborghini), Christian Engelhart (GRT-Lamborghini) und Luca Stolz (HRT-Mercedes) komplettierten die Top 10.

Das zweite Rennen auf dem Lausitzring startet am Sonntag, 26. Mai um 13:30 Uhr. ProSieben überträgt das Rennen live im Free-TV.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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