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Brawn: „Crash schmerzt Ferrari“

Credit: F1 TV
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Michael Zeitler
Michael Zeitler

Formel-1-Sportchef Ross Brawn schreibt auf der Formel-1-Website eine Kolumne und analysiert dabei auch die Situation bei Ferrari.

Ferrari hätte nicht gedacht, dass es noch schlimmer werden konnte: Auto schlecht, Motor zu langsam, die Konkurrenz meilenweit voraus. Beim Steiermark-GP dann der nächste Tiefpunkt: Kollision zwischen den beiden Fahrern Charles Leclerc und Sebastian Vettel. Beide mussten aufgeben, Ferrari fuhr null Punkte ein.

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Formel-1-Sportchef Ross Brawn glaubt, dass dies ein neuer Tiefpunkt für Ferrari ist. Auf der Formel-1-Website schreibt er in seiner Kolumne: „Als Teamchef willst du sowas nie sehen, aber dieses Mal schmerzt das Ferrari noch mehr, weil sie hart daran gearbeitet haben, die Aerodynamik-Updates eine Woche früher als geplant ans Auto zu bringen. Die Kollision zwischen Sebastian Vettel und Charles Leclerc hat Ferrari alle Chance geraubt, das neue Package zu analysieren.“

Wie geht es bei Ferrari weiter?

Wie geht es bei Ferrari weiter? Brawn ist wenig optimistisch: „Ferrari wird das nicht über Nacht hinkriegen. Sie haben einen langen Weg vor sich. Sie müssen herausfinden, ob es am Auto ein fundamentales Problem gibt – und das sehr schnell. Denn sie sind wirklich ein ganzes Stück zu langsam.“

Brawn rechnet außerdem damit, dass Mercedes weiter dominieren wird. „Ich denke, sie haben noch ein paar Reserven, weil sie während des Rennens von den Kerbs wegbleiben und weniger aggressiv fahren mussten. Das alleine sollte den Konkurrenten Sorgen bereiten“, glaubt Brawn.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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