Formel 1

Giovinazzi nach Crash unverletzt

Antonio Giovinazzi und Chrales Leclerc Credit: F1 TV
Antonio Giovinazzi und Chrales Leclerc Credit: F1 TV
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Antonio Giovinazzi und George Russell hatten im Belgien-GP einen schweren Unfall. Das sagen die Beteiligten.

Nach den Bildern des völlig zerstörten Alfa Romeo-Ferrari von Antonio Giovinazzi das Wichtigste vorweg: Der Italiener ist unverletzt. Dasselbe gilt für George Russell, der von einem Reifen getroffen und ebenfalls aus dem Rennen gerissen wurde.

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Antonio Giovinazzi nimmt die Schuld für den heftigsten Crash des Jahres auf sich: „Ich habe am Kurvenausgang plötzlich Übersteuern bekommen. Ich habe zu viel gepusht. Ich bin übers Limit gegangen und dann ist es passiert.“

Giovinazzi und Russell nach ihrem schweren Unfall. Credit: F1 TV

Mit dem Unfall hadert er: „Es geht mir gut. Ich fühle mich unglücklich und glücklich zugleich. Es ärgert mich, weil wir ein gutes Rennen hatten. Andererseits bin ich wirklich froh, dass unsere Autos über Halo verfügen. Sonst hätte es viel schlimmer ausgehen können.“

George Russell wurde unfreiwillig in den Crash verstrickt. Russell: „Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich wollte links ausweichen, doch dann hat mich der Reifen getroffen. Ich habe nirgendwo hingekonnt, das Auto war rechts, der Reifen links. Solche Situationen passieren eben.“

Für Giovinazzi war es bereits der zweite Unfall in Belgien. Damit macht er nicht gerade Werbung für sich. Vor allem weil andere Junioren in der Formel 2 derzeit auftrumpfen. Robert Shwartzman und Mick Schumacher, beide als Ferrari-Nachwuchspiloten für Prema in der Nachwuchsklasse unterwegs, holten sich am Sonntag einen Doppelsieg.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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