Formel 1

Test-Comeback: Alonso zurück im Renault

Fernando Alonso Credit: Renault
Fernando Alonso Credit: Renault
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Fernando Alonso bereitet sich auf sein Formel-1-Comeback vor. Nun durfte er im aktuellen Renault testen. Das ist sein Fazit.

Die ersten grauen Haare schimmern schon durch. Fernando Alonso ist inzwischen 39 Jahre alt. 2021 kehrt der zweimalige Weltmeister aber wieder zurück in die Formel 1 – nach zwei Jahren Abwesenheit und diversen Abenteuern wie den Indy 500, den 24 Stunden von Le Mans oder der Rallye Dakar.

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Alonso wird 2021 für das Alpine-Team fahren, wie Renault dann heißen wird. Dafür bereitet sich der Spanier derzeit vor. Er besuchte das Werk in Enstone und drehte gestern im aktuellen Renault R.S.20 in Barcelona die ersten Formel-1-Runden seit 2018. „Das Gefühl war großartig“, schwärmt Alonso.

Eigentlich sind Testfahrten mit aktuellen Formel-1-Autos untersagt. Doch es gibt Ausnahmen. Für so genannte Filmtage dürfen die Teams mit extra angefertigten Reifen, die nicht bei Grands Prix zum Einsatz kommen, 100 Kilometer an einem Tag absolvieren. Das tat Alonso nun.

Fernando Alonso Credit: Renault
Credit: Renault

Alonso ist begeistert vom aktuellen Renault, der es mit Daniel Ricciardo zuletzt beim Eifel-GP aufs Podium schaffte: „Ich denke, das Auto hat Potenzial. Das sehen wir jedes Wochenende. Aber es gibt noch Raum für Verbesserungen“, so der 39-Jährige.

Allein: Noch ist Alonso nicht am Limit. Der Spanier: „Das Auto zeigt mir im Moment, wo es langgeht. Noch kann ich nicht das Maximum aus ihm herausholen, denn sich wieder an das Tempo der Formel 1 zu gewöhnen, ist nicht so leicht. Aber ich konnte mich von Runde zu Runde steigern und habe versucht, den Ingenieuren Feedback zu geben.“

Schon jetzt arbeitet er intensiv bei Renault mit – wenn auch nicht vor Ort. „Ich kann sowohl Esteban als auch Daniels Onboard sehen und ich habe Zugang zur Funkkommunikation, den Debriefs und Strategiemeetings. Ich weiß also genau, was jedes Wochenende passiert“, erläutert er.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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