Formel-1-CEO Stefano Domenicali kontert Kritik an den 2026er Regeln und wirft Fahrern und Teams taktische Motive hinter den Beschwerden vor.
Die Formel 1 steht vor einer ihrer größten Regelreformen: Ab 2026 kommen nicht nur komplett neue Motoren, sondern auch neue Chassis zum Einsatz. Mit aktiver Aerodynamik, vereinfachten Antrieben und einem Overdrive-Modus für mehr Power will die Königsklasse spektakuläreren Rennsport bieten und gleichzeitig neue Hersteller anlocken.
Doch nicht alle Fahrer zeigen sich begeistert. Stars wie Max Verstappen oder Lance Stroll äußerten sich nach ersten Simulator-Tests kritisch über die neuen Boliden. Zu gefährlich, zu kompliziert, zu wenig Fahrspaß. So lauten die Vorwürfe. Für Formel-1-CEO Stefano Domenicali steckt dahinter jedoch mehr als nur Sorge um die Sicherheit.
Formel 1 2026: Was steckt hinter der Fahrerkritik?

„Man darf nicht vergessen, dass es zwei Ansätze gibt, wenn neue Regeln kommen“, erklärt der Italiener im Podcast The Race. „Der eine ist taktisch: Viele Teams und Fahrer spielen dieses Spiel, weil sie ein bestimmtes Ziel verfolgen, nicht unbedingt aus den Gründen, die sie öffentlich nennen. Der andere ist, dass es sich noch um einen Entwicklungsprozess handelt.“
Laut Domenicali habe sich die Diskussion seit Jahresbeginn bereits deutlich entspannt. „Am Anfang hörte ich nur ‚Lift and Coast‘. Heute verschwindet dieses Argument fast völlig. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung.“
Wem kommen die neuen Regeln entgegen?
Gerüchten zufolge könnte Mercedes mit dem neuen Motorenreglement wieder an die Spitze stürmen, ähnlich wie 2014 beim Start der Hybridära. McLaren steht vor der Herausforderung, den Schwung aus 2025 mitzunehmen und gleichzeitig früh genug auf 2026 umzuschwenken.
Geringere Erwartungen gibt es für Neueinsteiger Cadillac, auch von Audi werden noch keine Wunderdinge erwartet.
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