Zoff um die Zukunft bei Aston Martin: Soll Teamchef Lawrence Stroll seinen Sohn Lance aus dem Cockpit nehmen – oder Altmeister Fernando Alonso? Zwei F1-Experten kommen zu völlig gegensätzlichen Urteilen.
Am Stallduell bei Aston Martin scheiden sich die Geister. Während Sky-Experte Ralf Schumacher klar fordert, dass Teambesitzer Lawrence Stroll seinen eigenen Sohn Lance opfern müsse, sieht es ein anderer Szene-Kenner ganz anders – und rät zum radikaleren Schritt: Fernando Alonso vor die Tür setzen.
Schumacher: „Stroll muss seinen Sohn entlassen“
„Wenn er wirklich Weltmeister werden will, muss er seinen Sohn entlassen“, polterte Ralf Schumacher jüngst in der Bild. Für den Bruder von Rekordweltmeister Michael ist klar: Aston-Martin-Boss Lawrence Stroll müsse sich endlich entscheiden, ob er auf Familiensinn oder sportlichen Erfolg setzt.

Denn Fakt ist: Lance Stroll, seit 2017 in der Formel 1, hat sein Cockpit vor allem dem Vater zu verdanken. Sportlich liefert der 26-Jährige selten auf Topniveau, ist oft langsamer als Teamkollege Fernando Alonso – und leistet sich regelmäßig teure Fehler.
Herbert sieht Alonso am Ende
Ganz anders bewertet die Lage Ex-F1-Pilot Johnny Herbert. Der Engländer hält nicht Lance, sondern Altmeister Alonso für die Schwachstelle: „Lance wird viel kritisiert, aber er war wieder einmal nicht weit weg von Fernando Alonso, von dem immer noch jeder eine sehr hohe Meinung hat“, sagt er.

Für Herbert steht fest: Alonso ist nicht mehr der Alonso, der 2005 und 2006 Weltmeister wurde. „Er ist 43. Seine Zeit neigt sich dem Ende zu. Man muss schauen, was dem Team langfristig nutzt.“
Verstappen als Königslösung?
Bei Aston Martin kursieren seit Monaten Gerüchte um einen Mega-Transfer von Max Verstappen. Der Niederländer ist allerdings mindestens bis 2027 an Red Bull gebunden. Sollte der dreifache Weltmeister irgendwann frei werden, weiß Herbert, wen er austauschen würde: „Würde ich Max Fernando vorziehen? Ja, das würde ich.“
Fazit
Während Schumacher also auf einen radikalen Schnitt in der Familie Stroll drängt, sieht Herbert das Problem eher beim gealterten Superstar. Klar ist: Will Aston Martin an die Spitze, muss Lawrence Stroll auch das Fahrerduo unter die Lupe nehmen.
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