Audi ist der Konkurrenz voraus: In Barcelona absolvierte das neue Formel-1-Auto bereits heimlich seine ersten Runden – früher als alle anderen Teams.
Gewollter Frühstart der vier Ringe in der Formel 1: Audi hat als erstes Team die Jungfernfahrt seines neuen Autos absolviert. Unter strengem Ausschluss der Öffentlichkeit drehte der Werksrenner am Freitag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya seine ersten Runden – früher als die komplette Konkurrenz.
Spanische Beobachter berichten, dass der Renner kurz nach 10 Uhr erstmals ausrückte. Die erste Installationsrunde soll ohne nennenswerte Probleme verlaufen sein. Offiziell äußerte sich der F1-Neueinsteiger zum Rollout bislang nicht.
Audi-Rollout: Wer saß zuerst im Cockpit?
Beide Werksfahrer waren vor Ort. Wer die Jungfernfahrt übernahm, wurde nicht bestätigt. Alles deutet jedoch darauf hin, dass Nico Hülkenberg die ersten Kilometer im historischen Erstling zurücklegte. Später sollte auch Gabriel Bortoleto einen ersten Eindruck vom neuen Dienstwagen bekommen.
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— Holiness (@F1BigData) January 9, 2026
Small footage of Audi during the filming day today in Barcelonapic.twitter.com/Lpy7h8CqbV
Beim Rollout geht es nicht um Rundenzeiten, sondern um Funktionstests. Die Ingenieure prüfen vor allem Kühlung und Antriebsstrang, Aerodynamik folgt erst bei den offiziellen Testfahrten. Diese starten Ende Januar ebenfalls in Barcelona.
Was die Optik angeht, müssen sich Fans weiter gedulden: Bilder des neuen Autos gibt es noch nicht. Spanische „Spione“ wollen jedoch einen unlackierten schwarzen Carbon-Look gesehen haben – lediglich aufgelockert durch das Vier-Ringe-Logo auf dem Heckflügel. Selbst der offizielle Name des Autos ist noch nicht bestätigt.
Das Wetter spielte mit: Sonne und bis zu 17 Grad sorgten für ideale Bedingungen. Laut Reglement sind bei sogenannten Filmtagen nur 200 Kilometer erlaubt – das entspricht 42 Runden auf dem GP-Kurs. Pirelli stellt dafür keine Renn-Slicks, sondern spezielle Demoreifen bereit, die Grip, Verschleiß und Walkverhalten verfälschen. Erkenntnisse über die echte Performance sollen so verhindert werden.
Audi liegt im Zeitplan: So geht es weiter
Audi ist früh, aber nicht allein: Ferrari hat ebenfalls einen Filmtag vor dem offiziellen Teststart angekündigt, Williams plant wohl einen Frühstart in Silverstone. Bei Audi geht es nach dem ersten Motor-Fire-up im Dezember nun Schlag auf Schlag weiter.
Am 20. Januar präsentieren die Ingolstädter das Auto offiziell in Berlin – dann mit finaler Lackierung. Am 26. Januar beginnen die Wintertests in Barcelona, am 8. März startet die Saison in Melbourne.
Fazit: Das deutsche Werksteam hat den nächsten Haken gesetzt. Der Rollout verlief unspektakulär, aber offenbar erfolgreich. Der frühe Shakedown zeigt: Die Vier Ringe liegen im Zeitplan.
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