Wechsel-Coup vor 2026: Red-Bull-Schlüsselmann Matt Caller geht zu Audi. Verstappen verliert damit einen wichtigen Mann.
Audi legt beim Personal für den Formel-1-Einstieg 2026 weiter nach: Der deutsche Hersteller hat sich mit Matt Caller einen Top-Mann aus dem Red-Bull-Lager geangelt. Der langjährige Chefmechaniker von Max Verstappen wird das Weltmeisterteam Ende 2025 verlassen und künftig bei Audi arbeiten.
Verstappens Mann für den Feinschliff
Caller ist seit 2015 bei Red Bull, kam damals vom erfolgreichen Nachwuchsteam Carlin. Vom Nummer-zwei-Mechaniker arbeitete er sich Schritt für Schritt nach oben – 2022 wurde er Chefmechaniker. In dieser Zeit dominierte Verstappen die Formel 1, Caller war einer der entscheidenden Köpfe im Hintergrund. Er koordinierte Garage, Set-up-Umsetzungen und Teamabläufe und war ein wichtiger Faktor für die Rekordserien von Red Bull zwischen 2022 und 2025.

Audis Teamchef Jonathan Wheatley weiß als Ex-Red-Bull-Teammanager genau, wer im Verstappen-Team gute Arbeit leistet und will genau diese Erfahrung nutzen, um beim Audi-Debüt 2026 direkt vorne mitzumischen. Zwar ist Callers neue Rolle noch nicht offiziell bestätigt, laut Gerüchten soll er aber eine leitende Position im mechanischen oder operativen Bereich übernehmen.
Audi rüstet weiter auf
Der Wechsel ist Teil einer ganzen Reihe spektakulärer Verpflichtungen der Ingolstädter. Wolf Zimmermann und Lars Schmidt, zwei ehemalige Ferrari-Ingenieure, wurden ebenso verpflichtet wie Ex-Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, der bei Audi als F1-Projektleiter fungiert. Damit baut Audi gezielt ein starkes Fundament für den Formel-1-Einstieg 2026. Die Botschaft: Personell will man auf Augenhöhe mit den Topteams starten.
Für Red Bull ist der Abgang ein weiterer Rückschlag. Schon zuvor haben Top-Personalien wie eben Jonathan Wheatley und Mechaniker Lee Stevenson das Team Richtung Audi verlassen. Der Verlust von Caller trifft die Bullen mitten im laufenden Titelkampf und verschärft die strategische Herausforderung, Schlüsselpersonal zu halten, während Audi aggressiv abwirbt.
Klar ist: Je näher 2026 rückt, desto härter wird der Kampf um die besten Köpfe im Paddock. Audi spielt dabei mittlerweile ganz vorne mit.
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