Christian Danner zieht Parallelen zwischen Hamiltons Ferrari-Krise und Schumachers Mercedes-Jahren und warnt vor einer schwierigen Entscheidung.
Lewis Hamilton und Ferrari, das passt bislang kaum zusammen. Während Charles Leclerc schon fünf Podien eingefahren hat, wartet der Rekordweltmeister weiter auf den großen Durchbruch im roten Auto. Nach seinem Wechsel von Mercedes zur Scuderia hofften viele Fans auf ein neues Kapitel voller Siege, doch die Realität sieht bislang ernüchternd aus.
Danner vergleicht Hamiltons Ferrari-Zeit mit Schumachers Mercedes-Ära
Ex-Formel-1-Pilot und TV-Experte Christian Danner erkennt darin Parallelen zu Michael Schumacher, der nach seinem Comeback bei Mercedes zwischen 2010 und 2012 ebenfalls große Erwartungen enttäuschte. „Wenn ein Fahrer nicht bekommt, was er vom Auto erwartet, kann er sein Potenzial nicht abrufen. Denken Sie an Michael Schumacher bei Mercedes. Auch dort hat das Auto einfach nicht gepasst“, erklärte Danner im Gespräch mit ran.

Hamiltons Zukunft ungewiss
In seinen ersten 14 Rennen für Ferrari blieb Hamilton weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Podestplätze sind bislang ausgeblieben, zuletzt verpasste er sogar die Top 10. Für Danner steht der Brite damit an einem Scheideweg: „Hamilton muss entscheiden, ob er den Ferrari-Weg mitgeht, so, wie das Team es vorgibt, oder ob er versucht, die Richtung selbst vorzugeben. Beides kostet enorm viel Energie und ist völlig ergebnisoffen.“

Ein Karriereende hält der 67-Jährige nicht für ausgeschlossen, auch wenn Hamilton im Januar 2025 noch einmal betont hatte, mindestens bis 2026 weiterfahren zu wollen. „Natürlich könnte er zurücktreten. Aber er ist ein Kämpfer, er will der Welt beweisen, dass er es immer noch kann. Ich persönlich glaube, er bleibt und zieht es durch“, so Danner.
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