Formel 1

Kritik an Leclerc: „Das hat Schumacher nicht gemacht“

Formel 1 Charles Leclerc Ferrari Ungarn 2025
Charles Leclerc. Credit: Sam Bagnall/Sutton Images/Pirelli

Ferrari-Experte Gino Rosato kritisiert Charles Leclercs hitzige Funkmeldungen und zieht den Vergleich zu Michael Schumacher.

Alex Warneke
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Ferrari-Experte Gino Rosato kritisiert Charles Leclercs hitzige Funkmeldungen und zieht den Vergleich zu Michael Schumacher.

Charles Leclerc wartet weiterhin auf seine erste echte Chance im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft. Seit 2019 fährt der Monegasse für Ferrari, nur Kimi Räikkönen und Rekordmann Michael Schumacher haben mehr Rennen für die Scuderia bestritten.

Letzterer gewann zwischen 2000 und 2004 fünf Titel in Serie und gilt bis heute als Maßstab für jeden Ferrari-Piloten, auch für Leclerc.

Der 26-Jährige hat bereits erklärt, dass er sich vorstellen könne, seine Karriere wie Schumacher bei Ferrari zu beenden. Doch ausgerechnet ein langjähriger Weggefährte des Deutschen, Ferrari-Kenner Gino Rosato, sieht einen klaren Unterschied zwischen den beiden.

„Schumacher hat so gut wie nie am Funk geflucht“

Im Pitstop Podcast sagte der einstige Assistent der Ferrari-Teamchefs über seine Zeit mit Schumacher: „Man hat Michael Schumacher so gut wie nie am Funk fluchen gehört.“

Formel 1 Charles Leclerc Ferrari Ungarn 2025
Charles Leclerc. Credit: Ferrari

Leclerc hingegen sorgte in dieser Saison mehrfach für hitzige Funksprüche. Beim Großbritannien-GP zeigte er sich frustriert, in Spanien forderte er sogar Teamkollege Lewis Hamilton auf, schneller zu fahren. Auch beim letzten Rennen in Ungarn waren entzürnte Aussagen zu hören.

Rosato: „Das ist etwas, wovon ich generell kein Fan bin. Ich verstehe, dass es im Eifer des Gefechts passiert, der Adrenalinspiegel ist hoch. Aber für das Team ist das eine große Ablenkung und zusätzlicher Druck, den wir nicht brauchen.“

Leclerc muss sich weiter gedulden

Rosato, der auch zu Vettel-Zeiten noch für die Scuderia tätig war, erinnert daran, dass auch Schumacher schwierige Phasen bei Ferrari überstehen musste, sowohl zu Beginn als auch am Ende seiner Zeit in Maranello.

Während McLaren aktuell klar vor Ferrari liegt und die Italiener weiterhin mit grundlegenden Problemen am Auto kämpfen, bleibt Leclercs Geduld auf die Probe gestellt.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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