Jahre nach dem dramatischen Unfall von Bahrain wird Romain Grosjean mit einem Erinnerungsstück aus seiner F1-Karriere in Berührung.
Fünf Jahre nach seinem Feuer-Unfall von Bahrain hat Romain Grosjean einen Moment erlebt, der selbst für den abgeklärten Rennprofi alles andere als gewöhnlich war. Der frühere Formel-1-Pilot wurde mit dem Helm konfrontiert, der ihm beim dramatischen Crash in der ersten Runde des Großer Preis von Bahrain 2020 das Leben gerettet hatte.
Damals schlug Grosjeans Haas mit rund 190 km/h in die Leitplanke ein, das Auto zerbarst, fing sofort Feuer und der Franzose saß mitten in den Flammen. Dass er den Unfall mit vergleichsweise leichten Verbrennungen überlebte, gilt bis heute als eines der eindrucksvollsten Beispiele für die Sicherheitsfortschritte in der Formel 1.
Jetzt, Jahre später, teilte Grosjean Bilder des stark beschädigten Helms. „Ich wusste nicht, ob ich bereit bin, ihn wiederzusehen“, schrieb der 39-Jährige. Den Ausschlag gaben letztlich seine Kinder, die verstehen wollten, was damals passiert ist und warum ihr Vater überlebt hat.
Kein Formel-1-Rennen mehr nach dem Unfall für Grosjean
Schon zuvor hatte Grosjean geschildert, wie entscheidend der Helm in diesen Sekunden war. Er schlug damit gegen die Kopfstütze, um sich aus dem Wrack zu befreien, riss schließlich den linken Fuß aus dem Chassis und konnte sich selbst aus dem brennenden Auto ziehen. „Mein Schuh blieb stecken, aber mein Fuß war frei und ich konnte raus“, erinnerte er sich.
In seinem Instagram-Beitrag fand Grosjean bewegende Worte: Er werde den Herstellern Bell und Alpinestars für immer dankbar sein. Und er fügte hinzu, dass man im Alltag vieles vergesse, dieser Helm erinnere ihn daran, „jeden Tag das Beste aus dem Leben zu machen“.
Der Unfall markierte zugleich das Ende seiner Formel-1-Karriere. Erst im vergangenen Jahr saß er im Rahmen eines Tests mit einem älteren Haas noch einmal in einem F1-Auto. Von 2021 bis 2024 startete der Franzose in der IndyCar.
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