Formel 1

Haas-Spott über schnellste Runde für Mazepin

Formel 1 Nikita Mazepin 2021 Haas Spa
Nikita Mazepin. Credit: LAT/Haas

Der GP Belgien in Spa erntet viel Kritik. Haas macht sich über die schnellste Runde lustig.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Der GP Belgien in Spa erntet viel Kritik. Haas macht sich über die schnellste Runde lustig.

Der GP Belgien wird in die Geschichte eingehen. Als kürzestes Rennen aller Zeiten. Nur zwei Runden mussten bei Starkregen für ein offizielles Ergebnis reichen. Max Verstappen gewann.

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Soweit, so normal. Doch Platz zwei für George Russell war schon eine Überraschung. Die noch größere: die schnellste Runde für Nikita Mazepin! Tatsächlich fuhr der Haas-Russe hinterm Safetycar in 3.018,16 (!) Minuten am schnellsten um den Kurs, auf den TV-Bildschirmen wurde sogar die Verleihung des „Fastest Lap-Awards“ eingeblendet.

Allein: Im offiziellen Ergebnis wird die schnellste Runde nicht ausgewiesen – ergo gibt es auch keine.

Haas feierte den kuriosen Umstand

Formel 1 Nikita Mazepin 2021 Haas Spa
Nikita Mazepin. Credit: LAT/Haas

Haas feierte den kuriosen Umstand dennoch in den sozialen Netzwerken. Unter anderem schrieben die Amis: „Schnellste Runde beim Debüt in Spa – wir hatten nie Zweifel!“

Die Formel 1 am Ende schon. Allein: Den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde hätte Mazepin eh nicht gewonnen, dafür hätte er in den Top 10 ankommen müssen – und dazu war das Rennen nicht chaotisch genug.

Beim AvD Motor und Sport Magazin kritisiert Experte Christian Danner indes die Formel-1-Macher. „Das ganze Rennen war eine Farce. Nur zwei Runden fahren zu lassen, ist nicht sehr elegant.“ Grund, so der ehemalige F1-Pilot: „Es waren viele Zuschauer da, die viel Geld gezahlt haben. Die wurden immer wieder vertröstet, das ist normal. Aber dass man am Ende einen Restart macht, nur um die zwei Runden runterzureißen, das hat mir nicht gefallen.“

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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