Lewis Hamilton trauert um seinen Hund Roscoe. Der siebenfache Weltmeister musste die Bulldogge nach schwerer Krankheit einschläfern lassen.
Lewis Hamilton hat einen seiner treuesten Begleiter verloren. Der Formel-1-Star musste seinen 13 Jahre alten Hund Roscoe am Sonntagabend einschläfern lassen. Der Bulldoggen-Rüde war seit Jahren fester Bestandteil des Paddocks – und hatte längst selbst Kultstatus erreicht.
Hamiltons Bulldogge Roscoe: Nach Lungenentzündung im Koma
Roscoe litt zuletzt an einer schweren Lungenentzündung. Bei einer Untersuchung erlitt er einen Herzstillstand und lag danach mehrere Tage im Koma. Hamilton wich in dieser Zeit nicht von seiner Seite. Doch am Sonntag musste er die schwerste Entscheidung treffen.
„Nach vier Tagen an den Maschinen, in denen er mit jeder Faser gekämpft hat, musste ich die schwerste Entscheidung meines Lebens treffen und mich von Roscoe verabschieden“, schreibt der siebenmalige Champion in den sozialen Medien. „Er hat nie aufgehört zu kämpfen – bis zum allerletzten Moment.“
Hamilton verabschiedet sich von Roscoe auf Instagram und Co.

Hamiltons Worte zeigen, wie tief ihn der Verlust trifft. „Ich bin so dankbar und fühle mich geehrt, mein Leben mit einer so wunderschönen Seele, einem Engel und einem wahren Freund geteilt zu haben“, schreibt er weiter. „Roscoe in mein Leben zu holen, war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe, und ich werde die Erinnerungen, die wir gemeinsam geschaffen haben, für immer in Ehren halten.“
Roscoe begleitete Hamilton fast überallhin – an die Rennstrecken der Welt, in den Flieger, ins Fitnessstudio. Im Paddock war er ein Star zum Anfassen. Auf Instagram brachte er es auf 1,3 Millionen Follower.
„Er starb in meinen Armen“
Zum Zeitpunkt des Abschieds war Hamilton ganz nah bei seinem Hund. „Er starb am Sonntagabend, dem 28. September, in meinen Armen.“ Auch über die schwere Entscheidung schreibt der Ferrari-Pilot offen: „So schwer es auch war – ihn in meinem Leben zu haben, war einer der schönsten Teile des Lebens. So tief lieben zu können und ebenso geliebt zu werden.“
Schon 2020 musste Hamilton einen ähnlichen Schicksalsschlag verkraften: Seine Hündin Coco war damals mit nur sechs Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.
Trotz der persönlichen Tragödie muss Hamilton am kommenden Wochenende wieder ins Cockpit. Die Formel 1 gastiert in Singapur, wo er für Ferrari antritt. Roscoe wird fehlen. Im Fahrerlager, auf der Strecke – und vor allem an Hamiltons Seite.
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