Hat Ferrari seine Entscheidung bereits getroffen? Lewis Hamilton soll nach 2026 kein neues Vertragsangebot mehr erhalten.
Es brodelt in Maranello. Während Lewis Hamilton in Mexiko mit Startplatz drei sein bestes Qualifying im Ferrari absolvierte, verlief das Rennen einmal mehr enttäuschend. Eine 10-Sekunden-Strafe im Duell mit Max Verstappen warf den Briten zurück – am Ende wurde es nur Platz acht. Teamkollege Charles Leclerc dagegen holte Platz zwei und das siebte Ferrari-Podium des Jahres.
Zahlen, die ein klares Bild zeichnen: Keine Siege, keine Poles, keine Podien – im Schnitt Platz acht im Qualifying, Platz sieben im Rennen. Nach 20 Grands Prix steht Hamilton bei 146 Punkten. Zu wenig für den teuersten Fahrer im Feld.
Gerüchte: Ferrari will Hamilton-Vertrag nicht verlängern
Wie ESPN berichtet, haben „mehrere erfahrene Persönlichkeiten aus dem Fahrerlager“ bestätigt, dass Ferrari Hamilton keinen neuen Vertrag für 2027 anbieten wird. Der aktuelle Kontrakt läuft Ende 2026 aus. Damit könnte der siebenmalige Weltmeister bald ohne Cockpit dastehen.

Zwar hatte es zuletzt geheißen, Hamilton besitze eine Option für ein weiteres Jahr – doch selbst wenn, scheint es unwahrscheinlich, dass er diese zieht, sollte Ferrari nicht mehr voll hinter ihm stehen.
Ferrari-Hamilton hat „nicht Klick gemacht“
Schon seit seinem Wechsel von Mercedes zu Ferrari ist spürbar, dass die Partnerschaft nicht richtig funktioniert. „Es hat einfach nicht Klick gemacht“, heißt es im Fahrerlager. Während Ferrari nach Carlos Sainz’ Abgang auf frischen Wind hoffte, blieb die erhoffte Leistungssteigerung aus.
Kritik kam zuletzt auch von Ex-Pilot Karun Chandhok, der Hamiltons Renningenieur für die unklare Kommunikation rund um die Strafe in Mexiko rügte. Schon länger wird spekuliert, dass Hamilton intern mit Entwicklungsrichtung und Struktur in Maranello hadert.
Hamilton will Veränderungen – Ferrari zögert

Der Brite drängt angeblich auf technische und kulturelle Reformen, um den 2026er-Ferrari stärker auf seinen Fahrstil zuzuschneiden. Doch die Scuderia scheint skeptisch, einem 40-Jährigen langfristig so viel Einfluss zu geben.
„Hamilton fühlt sich gehört, aber offenbar nicht erhört“, heißt es aus Teamkreisen. Der Rekordweltmeister hatte seinen Wechsel nach Maranello ursprünglich als „langfristiges Projekt“ bezeichnet – doch die Realität spricht dagegen.
Während Leclerc konstant punktet und als klare Zukunft des Teams gilt, scheint Hamiltons Zeit bei Ferrari bereits abzulaufen.
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