Formel 1

Hamilton-Probleme: Teamchef nennt ganz neuen Grund

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Ungarn 2025
Lewis Hamilton. Credit: Florent Gooden / DPPI / Ferrari
Alex Warneke
Alex Warneke

Racing-Bulls-Chef Peter Bayer wirft einen neuen Grund für die Hamilton Ferrari-Krise in den Raum. Dabei zieht er einen Vergleich zu seinem Ex-Piloten Daniel Ricciardo.

Die schwierige Zeit von Lewis Hamilton bei Ferrari sorgt weiterhin für Diskussionen. Nun hat sich auch der CEO der Racing Bulls Peter Bayer bei Sky geäußert und dabei einen ganz neuen Aspekt ins Spiel gebracht.

„Lewis ist natürlich ein anderes Thema, eine eigene Diskussion“, erklärte der Teamchef. Er zog einen Vergleich zu Daniel Ricciardo, der ebenfalls in seinen letzten Formel-1-Jahren zu kämpfen hatte: „Diese Ground-Effect-Autos, die den Abtrieb hauptsächlich über den Unterboden erzeugen, stellen vielleicht eine besondere Herausforderung dar, die liegt manchen Fahrern besser, anderen weniger.“

2026 als Chance für Hamilton

Damit rückt erstmals die Frage in den Fokus, ob Hamiltons Probleme nicht nur mit der Ferrari-Umgebung oder mit dem SF-25 selbst zu tun haben, sondern auch mit den aktuellen Fahrzeug-Generationen an sich. Seit der Umstellung auf die Ground-Effect-Autos 2022 hat sich die Fahrdynamik signifikant verändert.

Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Der Racing-Bulls-Chef sieht daher die nächste Saison als entscheidend an. Neben komplett neuen Autos setzt die Formel 1 2026 auf ein anderes Motorenreglement: „Wer kommt mit dem Reglement am besten zurecht? Wer findet am schnellsten den Weg? Gerade mit Blick auf 2026, wenn die Formel 1 erneut ein neues technisches Kapitel aufschlägt, könnte das zum Schlüsselfaktor werden.“

Hamilton dreht sich im ersten Training von Zandvoort

Die Lösung liege aus seiner Sicht nicht in kurzfristigen Maßnahmen, sondern in harter Arbeit auf der Strecke. „Die einzige Wahrheit ist meiner Meinung nach: Track-Time, Track-Time, Track-Time. Fahren, fahren, fahren, Stabilität schaffen und die richtigen Talente systematisch aufbauen.“

Für Hamilton, der in seiner ersten Ferrari-Saison bislang sieglos geblieben ist, bedeutet das: Mehr Kilometer, mehr Anpassung, mehr Geduld. Ob ihm dieser Ansatz tatsächlich hilft, wird sich schon bald zeigen. In Zandvoort erlebte er nach der Sommerpause direkt einen Schockmoment, nach zehn Minuten drehte er sich im 1. Freien Training, konnte einen Einschlag jedoch verhindern.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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