Formel 1

Hamilton wohl verärgert über abgelehnten Ferrari-Vorschlag

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Lewis Hamilton. Credit: Ferrari
Alex Warneke
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Geplatzter Traum in Maranello: Ferrari stoppt Hamiltons gewünschtes F44-Sondermodell und der Superstar reagiert offenbar stinksauer.

Hinter verschlossenen Türen erbeten, zunächst zugesichert und später still gestrichen: So lautet die Geschichte hinter dem angeblichen Ferrari-Projekt „F44“, das Lewis Hamilton gewidmet sein sollte. Im Podcast „Terruzzi racconta“ enthüllten die Ferrari-Experten Giorgio Terruzzi, Pino Allievi und Stefano Nicoli ein internes Thema, das seit Wochen in Maranello kursiert.

Terruzzi sprach von „einer kleinen Geschichte aus dem Inneren von Ferrari“, deren Gewicht jedoch größer sei, als es klinge. Als er das Thema einleitete, sagte er: „Der Titel lautet F44, sagt dir das etwas?“ Danach schilderte er den Ablauf: Hamilton habe um ein eigenes Sondermodell gebeten und zunächst auch eine positive Rückmeldung erhalten. Doch das Projekt sei später „aufgegeben oder zumindest auf Eis gelegt“ worden. Das habe beim siebenmaligen Weltmeister für großen Ärger gesorgt. Terruzzi: „Diese Sache hat ihn wütend gemacht.“

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Las Vegas 2025
Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Kein Hamilton-Sondermodell? „Ferrari handelt richtig“

Pino Allievi, italienische Journalistenlegende, ordnete die Bedeutung der historischen Sondermodelle aus Maranello ein und kritisierte den Ansatz deutlich: „Der F40 war ein Auto, das Ferraris 40 Jahre gefeiert hat, gewollt von Enzo Ferrari. Und jetzt macht man einen F44, nur weil ein Fahrer weint? Ich würde sagen, Ferrari handelt richtig.“

Allievi betonte jedoch, dass extrem hochkarätige Kunden durchaus individuelle Sondereditionen anfragen könnten. Nicoli verwies unterdessen auf die gewaltige mediale Welle nach Hamiltons Verpflichtung: „Seit Hamilton angekündigt wurde, sprechen die Leute zwei Jahre lang über ihn. Ferrari hat auf einer enormen Hype-Welle geritten.“

Experte zieht Schumacher-Vergleich

Für den Rekordweltmeister selbst ist 2025 ohnehin ein hartes Jahr. Er bezeichnete die Saison als „die schlimmste meiner Karriere“, besonders nach dem letzten Platz im Qualifying von Las Vegas – etwas, was ihm zuvor noch nie passiert war.

Allievi zog einen ernüchternden Vergleich: „Es erinnert mich an Schumacher, als er zu Mercedes ging.“ Für Hamilton werde 2026 zum Schlüsseljahr, um zu zeigen, ob er noch an der Spitze kämpfen kann oder ob seine Kurve nach unten zeigt – sofern der resignierende Brite 2026 überhaupt noch im Cockpit sitzen wird…

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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