Ex-Haas-Teamchef Guenther Steiner glaubt nicht, dass Christian Horner der Allheilsbringer für Ferrari wäre.
Die Gerüchte um Christian Horner und Ferrari sorgten für Trubel im Formel-1-Zirkus, doch ausgerechnet ein Ex-Teamchef glaubt: Der frühere Red-Bull-Boss wäre bei Ferrari fehl am Platz. Guenther Steiner, langjähriger Haas-Teamchef, erklärt im Red Flags Podcast, warum der Brite in Maranello wohl scheitern würde.

„Ich habe keine Insider-Infos, aber mein Bauchgefühl sagt mir: Christian würde bei Ferrari genauso kämpfen wie jeder andere auch. Es ist ein schwieriger Ort“, sagt Steiner. „Ferrari erwartet immer Wunder, aber sie dauern etwas länger. Und sie geben niemandem genug Zeit.“
Vasseur mit frischer Ferrari-Vertragsverlängerung
Nach seinem Abschied von Red Bull beim Großen Preis von Großbritannien war Horner mit mehreren Teams in Verbindung gebracht worden, auch mit Ferrari. Doch dort steht Teamchef Fred Vasseur trotz durchwachsener Saison weiterhin unter dem Schutz von Präsident John Elkann, der seinen Vertrag erst kürzlich verlängerte.

„Ich glaube, John Elkann hat das verstanden. Deshalb hat er Freds Vertrag verlängert. Er braucht einfach mehr Zeit, um das Team wieder aufzubauen, zumindest bis die neuen Regeln kommen. Wenn das Auto gut ist, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, weiß ich nicht, was dann passiert“, so Steiner weiter.
Horner weiter auf Jobsuche
Aktuell sieht der Südtiroler aber keine realistische Chance, dass Horner überhaupt bei Ferrari landet: „Ich denke nicht, dass Christian im Moment zu Ferrari geht – oder dass Ferrari ihn will. Vielleicht in einem Jahr, aber jetzt nicht.“
Damit scheint klar: Christian Horner wird zunächst nicht der neue Ferrari-Retter, zumindest vorerst nicht…
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