Max Verstappen gönnte sich zwischen den Grands Prix einen Abstecher auf die Nordschleife. Besonders Nico Hülkenberg zeigt sich beeindruckt von der Leidenschaft seines Red-Bull-Rivalen.
Während andere Formel-1-Piloten die Pause zwischen Monza und Baku nutzen, um Energie zu tanken, drehte Max Verstappen lieber weitere Runden – diesmal in der Nürburgring Langstrecken-Serie.
Für Nico Hülkenberg ein starkes Zeichen: „Es ist bewundernswert, wie sehr er das Rennfahren liebt, wie viel Zeit er dafür aufwendet: Formel 1, Simulator, GT… Er ist einfach ein so leidenschaftlicher Rennfahrer, er ist rund um die Uhr voll und ganz dabei, er lebt dafür und atmet es, das bewundere ich.“
Der Haas-Pilot weiß, wovon er spricht. 2015 gewann er selbst die 24 Stunden von Le Mans im Porsche – eine Erfahrung, die ihm in Erinnerung geblieben ist.
Verstappen-Ausflug erinnert Hülkenberg an Le Mans

„Ich habe das 2015 ausprobiert, natürlich war es etwas anders, aber ob ich das jetzt wieder machen würde, bin ich mir nicht so sicher“, so Hülkenberg. „Damals hat es Spaß gemacht. Es war eine erfrischende Ablenkung. Man lernt immer etwas dazu, auch wenn man es nicht direkt in der Formel 1 anwenden kann. Aber es hat meiner Leistung nicht geschadet – ganz im Gegenteil.“
Klar ist: Hülkenberg versteht, warum Verstappen sich auch abseits der Formel 1 austobt. Für den Deutschen ist das eine Frage der Leidenschaft, nicht der Ablenkung.
Konkurrenz reagiert mit Humor
Andere Fahrer sehen die Sache lockerer. Pierre Gasly etwa witzelte, er hätte nach drei punktlosen Rennen „nichts dagegen, andere Autos auszuprobieren“. Dahinter steckt aber auch Neugier: „In Zukunft möchte ich auf jeden Fall verschiedene Kategorien ausprobieren – einfach aus Spaß.“
Der aktuelle WM-Leader Oscar Piastri dagegen winkt ab: Für ihn sei die Formel 1 derzeit „klar der Fokus“. Aber er ließ durchblicken, dass er sich nach einem möglichen WM-Titel auch mal Abstecher wie Verstappen vorstellen könnte.
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