F1-Jubiläum für Nico Hülkenberg. Der Emmericher fährt am Wochenende seinen 250. Grand Prix und zelebriert die Marke mit einer speziellen Helmlackierung.
Nico Hülkenberg feiert beim Saisonfinale in Abu Dhabi ein ganz persönliches Highlight: Sein 250. Grand Prix in der Formel 1. Ein besonderes Jubiläum, das er mit einem eigens dafür angefertigten Helm würdigt. „15 Jahre im Geschäft und ein besonderer Geburtstag zum Ende der Saison, mein 250. Grand Prix in der Formel 1“, schreibt der Emmericher auf Instagram.
Der Helm ist eine Hommage an die lange Karriere des letzten deutschen F1-Piloten: Auf der Seite prangt eine große „250“, gegenüber ein Wappen mit den Initialen „NH“. Farblich dominiert Weiß mit bronzenen Elementen, das Design ist industriell gehalten, ein Retro-Touch passend zum F1-Urgestein, das 2010 seine erste Formel-1-Saison bestritten hat.
In der Formel-1-Geschichte haben lediglich zwölf Piloten mehr Rennwochenenden bestritten, allen voran der „ewige“ Fernando Alonso mit 424 GP-Teilnahmen. Als Audi-Fahrer wird Hülkenberg 2026 Jarno Trulli, Riccardo Patrese, Daniel Ricciardo und Felipe Massa in dieser Statistik überholen und in die Top-10 vorpreschen.

Erstes Podium und achtmal Punkte für Hülkenberg
Sportlich erlebte er zuletzt einen Rückschlag: In Katar kollidierte der Sauber-Star mit Pierre Gasly, fing sich einen Reifenschaden ein und strandete im Kiesbett, ein Dämpfer in einer ansonsten sehr starken Saison.
Vor dem ersten Rennen hatte Sauber nach schwierigen Tests kaum jemand auf dem Zettel. Doch die Updates funktionierten und Hülkenberg lieferte ab. Acht Punkteankünfte, darunter mit Rang drei in Silverstone das erste Podest seiner Laufbahn.

Chance auf die Top-10
Auch im teaminternen Duell setzte er sich durch. Nachwuchsstar Gabriel Bortoleto, der ihm zwischendurch im Qualifying häufiger die Show stahl, ist inzwischen wieder hinter Hülkenberg zurückgefallen. Seit Singapur musste sich der Routinier nur einmal im Sprint-Qualifying geschlagen geben – insgesamt holte er 30 Punkte mehr als der Rookie.
In der WM-Tabelle liegt der Deutsche knapp hinter Isack Hadjar. Sammelt er zwei Zähler mehr als der Franzose, könnte er die Saison in den Top-10 abschließen. Das ist ihm das letzte Mal 2018 gelungen, damals war der „Hulk“ noch für Renault unterwegs.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!