Seit Silverstone ohne Punkte: Rookie Bortoleto setzt Nico Hülkenberg unter Druck. Alle Infos.
Es war DER Moment seiner Karriere: Beim GP von Silverstone jubelte Nico Hülkenberg im Juli über sein erstes Podium in der Formel 1 – im 239. Rennen! Ein Rekord für die Ewigkeit. Doch wer dachte, der Knoten sei damit geplatzt, sieht sich getäuscht. Seitdem: null Punkte.
Während Rookie Gabriel Bortoleto in drei der letzten fünf Rennen für Sauber Zähler holte und in Ungarn sogar Sechster wurde, tritt der Routinier auf der Stelle. Bitter: Im Qualifying-Duell hat Hülkenberg seit Spielberg keinen Stich mehr gemacht. 0:7 steht es seitdem gegen Bortoleto, mit Sprint-Quali sogar 0:8. Letzter Sieg im internen Duell: Montreal – im Juni!
Sauber-Teamchef stärkt Hülkenberg den Rücken
Teamchef Jonathan Wheatley stellt sich dennoch klar hinter seinen Deutschen:

„Nico ist ein superschneller Fahrer über eine Runde und im Renntempo. Er ist außergewöhnlich. Er ist jedes Wochenende in Topform.“ Probleme gebe es zwar, aber die seien nicht allein Hülkenbergs Schuld. Wheatley: „Er hatte eine Reihe von Problemen – einige selbstverschuldet, andere dadurch, dass das Auto unter bestimmten Bedingungen schwierig zu fahren war.“
Beispiele gibt es genug: In Monza streikte der Sauber schon in der Einführungsrunde, in Baku versenkte Hülkenberg seinen Wagen im Qualifying selbst.
Wheatley: Keine Hülkenberg-Krise
Trotz der deutlichen Statistik will Wheatley von einer Krise nichts wissen:
„Ich glaube nicht, dass es hier ein grundlegendes Problem gibt, über das wir uns überhaupt Gedanken machen müssten.“ Und weiter: „Ich glaube ehrlich gesagt, dass das nur eine vorübergehende Sache ist. Gabriel ist auch schnell. Wenn einer von beiden die Runde richtig hinbekommt, wird er den anderen schlagen.“

Doch die nackten Zahlen sprechen gegen den Optimismus des Teamchefs: In Baku fehlten Hülkenberg vier Zehntel, in Spa fast ebenso viel, in Budapest sogar eine halbe Sekunde.
Fakt ist: Während Bortoleto glänzt, hat Hülkenberg das Nachsehen. Noch hat der Deutsche die Rückendeckung seines Chefs. Doch im Haifischbecken Formel 1 ist man immer nur so gut wie sein letztes Rennen. Und davon hatte Hülkenberg zuletzt zu viele schlechte.
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