Jos Verstappen kontert die Weltmeister-Träume von Papa Pérez: „Was für ein Idiot – er hatte immer dasselbe Material wie Max.“
Hat Sergio Pérez bei Red Bull nie eine faire Chance erhalten? Dieser Meinung ist sein Vater Antonio Pérez Garibay, der nach dem Aus seines Sohnes bei den Bullen klare Worte findet. „Wenn Checo dasselbe Auto wie Verstappen gehabt hätte, wäre er heute Weltmeister“, erklärte er gegenüber SoyMotor.
Der Mexikaner sieht seinen Sohn als entscheidenden Faktor für die Erfolgsserie von Max Verstappen: „Checo fuhr vier Jahre bei Red Bull. Wie viele Jahre wurde Red Bull in dieser Zeit Weltmeister? Vier Jahre. Checo hat Verstappen zum Weltmeister gemacht. Red Bull brauchte ihn.“

Red Bull setzte Perez vor die Tür
Die Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Während der Holländer in den gemeinsamen Jahren jedes Mal den Titel holte, blieb sein mexikanischer Ex-Kollege nur die Rolle des Edelhelfers. Sein bestes Ergebnis war die Vizeweltmeisterschaft 2023. In den Jahren zuvor belegte er Platz drei (2022), Platz vier (2021) und zuletzt Rang acht (2024). Danach zog Red Bull bei zunehmend schwächeren Leistungen und Unfällen die Reißleine.
Für Max’ Vater Jos Verstappen sind die Vorwürfe aus Mexiko schlicht absurd. In einem Posting auf X reagierte er scharf: „Was für ein Idiot dieser Typ ist“, schrieb er. „Er hat immer dasselbe Material bekommen. Er muss halt mal aufs Gas treten.“
Verstappen dominiert seine Teamkollegen auch 2025
Die sportliche Realität unterstreicht Jos Verstappens Sichtweise: 2025 dominiert Max Verstappen teamintern weiterhin. Liam Lawson wurde nach nur zwei Rennen wieder abserviert, Yuki Tsunoda liegt abgeschlagen auf WM-Rang 19. Der Japaner blieb zuletzt sieben Rennwochenende punktlos, ehe er vom Chaos in Zandvoort profitierte, die Durststrecke als Neunter beenden konnte.
Perez hingegen richtet den Blick nach vorne. 2026 feiert er bei Cadillac sein Comeback, Seite an Seite mit Valtteri Bottas. „Ich habe das Gefühl, dass ich nichts mehr zu beweisen habe“, sagte er bei seiner Vorstellung. „Heute vergisst jeder, wie schwierig dieser Platz bei Red Bull ist, sich ständig anzupassen, mental Selbstvertrauen aufzubauen. Ich glaube nicht, dass ich noch etwas beweisen muss, wenn man sieht, wie viele Punkte die Fahrer nach mir geholt haben.“
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