Charles Leclerc blickt auf seine Ferrari-Teamkollegen zurück – und hebt besonders Sebastian Vettel hervor. Auch über Sainz und Hamilton findet er klare Worte.
Charles Leclerc ist bei Ferrari schon mit mehreren Hochkarätern im Team unterwegs gewesen, unter anderem auch mit Sebastian Vettel.
In einem Interview mit dem offiziellen Ferrari Magazin lobt der Monegasse seinen ehemaligen Teamkollegen in höchsten Tönen. „Seb war ein echter harter Arbeiter. Ich konnte aus nächster Nähe sehen, wie viel Aufmerksamkeit er selbst den kleinsten Details schenkte – und ich habe viel von ihm gelernt.“
Auf Vettel folgte 2021 Sainz
Von 2019 bis 2020 bildeten Leclerc und der viermalige Weltmeister ein Duo bei der Scuderia. Leclerc setzte sich sportlich schnell durch – was letztlich Vettels Aus bei Ferrari beschleunigte. Dennoch hat der Monegasse großen Respekt für die Arbeitsweise seines damaligen Stallgefährten.

Besonders beeindruckt war er von Vettels Akribie, die ihn auch in schwierigeren Karrierephasen auszeichnete. Nach Vettel folgten vier intensive Jahre mit Carlos Sainz, der 2021 von McLaren kam.
In dieser Zeit entwickelte sich eines der ausgeglichensten Teamduelle der jüngeren Formel-1-Geschichte: Leclerc holte 1.029 Punkte, Sainz 900,5. Bei Siegen (6:4), Poles (19:6) und Podien (33:25) lag Leclerc vorn – doch der Abstand war selten groß.
Leclerc bewundert die adaptiven Fähigkeiten von Sainz
„Carlos’ Fähigkeit, sich schnell an alle möglichen Bedingungen anzupassen, habe ich immer ein bisschen beneidet“, verrät Leclerc. Sainz musste sich in der Vergangenheit häufig umstellen: Fünf Teams in zehn Jahren – von Toro Rosso über Renault, McLaren, Ferrari bis hin zu Williams.

Der Monegasse selbst tat sich in diesem Jahr etwa bei wechselhaften Bedingungen schwer – in Silverstone landete er nur auf Platz 12.
Seit 2025 fährt Leclerc nun an der Seite von Lewis Hamilton, den er als „einzigartigen Talent und Legende“ bezeichnet. Eine starke Aussage, auch wenn der Brite sportlich derzeit nicht an Leclerc heranreicht.
Ob Leclerc selbst der nächste Ferrari-Weltmeister wird? Das hängt nicht nur von ihm ab. Seit 2019 hatte Maranello kein einziges Mal ein WM-taugliches Auto – am konkurrenzfähigsten war die Scuderia noch 2022.
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