Formel 1

Lewis Hamilton: Absage von Red Bull

Formel 1 Lewis Hamilton Mercedes 2023 Saudi Arabien
Lewis Hamilton. Credit: Mercedes

Die Gerüchteküche sieht Lewis Hamilton vorm Abschied bei Mercedes. Das sagt Red Bull-Teamchef Christian Horner dazu.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Die Gerüchteküche sieht Lewis Hamilton vorm Abschied bei Mercedes. Das sagt Red Bull-Teamchef Christian Horner dazu.

Lewis Hamilton ist sauer. Auch auf Mercedes. „Letztes Jahr habe ich ihnen noch gesagt, welche Probleme es mit dem Auto gibt“, fabulierte der Brite am Rande des GP Saudi-Arabien.

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Jetzt erklärt er seine Kritik: „Ich bin einer der Menschen, die gerne Recht haben. Ich habe zwar nicht immer Recht, aber in diesem Fall hatte ich Recht. Jetzt ist es wichtig, zu den Fehlern zu stehen, sich als Team zusammenzuraufen und das Problem zu lösen.“

Es ist der erste echte Kratzer im Lack der bisher so glänzenden Beziehung zwischen dem siebenmaligen Weltmeister und Mercedes. Und auch wenn er selbst sie dementiert, halten sich hartnäckig Gerüchte, der Brite denke über einen Teamwechsel nach.

Formel 1 Mercedes Lewis Hamilton. 2023 Saudi Arabien
Lewis Hamilton. Credit: Steve Etherington / Mercedes

„Wenn du als Fahrer einen Titel gewinnen willst, musst du sicherstellen, dass du das richtige Auto hast“, räumt sogar sein Teamchef Toto Wolff ein. „Wenn wir nicht zeigen können, dass wir ihm so ein Auto geben können in den nächsten Jahren, muss er sich umschauen.“ Der Wiener betont sogar, dass er seinem Superstar nicht böse wäre, würde er es „in ein, zwei Jahren“ tun.

Fest steht: Hamilton will Michael Schumacher übertrumpfen und unbedingt den achten WM-Titel gewinnen. Doch der ist im Moment nur in einem Auto zu holen: dem Red Bull.

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Allein: Ist ein Superteam aus Max Verstappen und Lewis Hamilton wirklich realistisch?

Red Bull-Teamchef Christian Horner erstickt die Spekulationen im Keim: „Wir sind sehr glücklich mit den Fahrern, die wir haben“, erteilt er Hamilton eine Absage. „Sie sind nicht nur für diese, sondern auch für nächste Saison bei uns unter Vertrag. Ich sehe also nicht, wo wir Platz für Lewis haben sollten.“

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Formel 1 Grand Prix von Saudi-Arabien
Ergebnis

1. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull 1:21:14,894 Std.
2. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull +5,355 Sek.
3. Fernando Alonso (Spanien) – Aston Martin +20,728
4. George Russell (Großbritannien) – Mercedes +25,866
5. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +31,065
6. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +35,876
7. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +43,162
8. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +52,832
9. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpine +54,747
10. Kevin Magnussen (Dänemark) – Haas +1:04,826 Min.

11. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri +1:07,494
12. Nico Hülkenberg (Emmerich) – Haas +1:10,588
13. Zhou Guanyu (China) – Alfa Romeo +1:16,060
14. Nyck de Vries (Niederlande) – Alpha Tauri +1:17,478
15. Oscar Piastri (Australien) – McLaren +1:25,021
16. Logan Sargeant (USA) – Williams +1:26,293
17. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +1:26,445
18. Valtteri Bottas (Finnland) – Alfa Romeo + 1 Rd.

Ausfälle
Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin (17. Rd.)
Alexander Albon (Thailand) – Williams (28. Rd.)


Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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