Er steht nachts um 2 Uhr auf, um neue Rennideen zu testen: Max Verstappen verrät, wie sehr ihn Simracing und Motorsport wirklich antreiben.
Dass Max Verstappen für Racing in jeder Form brennt, ist kein Geheimnis. Doch was der vierfache Formel-1-Weltmeister nun über seine nächtlichen Gewohnheiten verrät, überrascht einen aufs Neue. Der viermalige Formel-1-Weltmeister steht mitten in der Nacht auf, um neue Ideen im Simulator auszuprobieren.
Im Podcast Talking Bull gewährte der Niederländer einen ungewohnten Einblick in seinen Alltag abseits der Rennstrecke. „Manchmal wache ich mitten in der Nacht mit einer Idee auf und dann muss ich sie ausprobieren. Ich kann einfach nicht warten“, erklärt er. Die Lösung: Rechner an, Simulator starten. „Das habe ich auch schon um 2 Uhr nachts gemacht.“

Die Aussage passt zu einem Fahrer, der Motorsport nicht als Job, sondern als permanente Denkaufgabe begreift. Der Holländer analysiert Linien, Manöver und Setups nicht nur an Rennwochenenden, sondern offenbar auch dann, wenn andere längst schlafen.
Verstappen: „Ich sehe mich nicht mit 44 noch in der Formel 1“
Der Racing-Instinkt des 28-Jährigen endet ohnehin nicht bei der Formel 1. 2025 holte er acht Grand-Prix-Siege, erwarb parallel seine GT3-Nordschleifenlizenz und gewann sogar ein NLS-Rennen bei seinem Debüt im GT3. Simracing, GT-Autos, Langstrecke, für Verstappen gehört alles zusammen.

Gleichzeitig wirft dieses Interesse für den facettenreichen Motorsport Fragen über seine Zukunft in der Formel 1 auf. Verstappen hat mehrfach betont, dass er sich nicht vorstellen kann, bis Mitte oder gar Ende 40 zu fahren – anders als etwa Lewis Hamilton oder Fernando Alonso. Auch der volle Rennkalender mit 24 Grands Prix stößt ihm zunehmend auf. „Ich sehe mich nicht mit 44 noch in der Formel 1 und ehrlich gesagt wäre selbst 34 schon sehr viel“, sagte er zuletzt.
Neben dem Rennsport spielt inzwischen auch das Privatleben eine größere Rolle. Mit Partnerin Kelly Piquet und dem gemeinsamen Nachwuchs sind neue Prioritäten entstanden.
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