Juan Pablo Montoya glaubt: Max Verstappens Red-Bull-Verbleib hängt weniger mit Loyalität, sondern vor allem mit Geld ab.
Max Verstappen bleibt Oracle Red Bull Racing auch 2026 erhalten. Doch nicht alle sehen darin eine reine Herzensentscheidung. Ex-Pilot Juan Pablo Montoya ist überzeugt: Finanzielle Gründe spielten die Hauptrolle.
„Ich glaube nicht, dass er eine Wahl hatte“, erklärte der Kolumbianer gegenüber einer Wettplattform. Montoya ist sicher, dass Verstappens Marktwert im Laufe dieser Saison deutlich gesunken ist. „Wenn ich letztes Jahr mit Max verhandelt hätte, als er die Weltmeisterschaft gewann, hätte es mich, sagen wir, 100 Millionen Dollar gekostet. Dieses Jahr sitzt er in einem Auto, das Probleme hat. Daher könnte sein Salär dann wohl nur mehr 50 Millionen Dollar sein.“

Red Bull und Verstappen verbindet eine erfolgreiche Partnerschaft
Für Montoya liegt auf der Hand: Wer den Holländer im Sommer verpflichten wollte, hatte die besseren Karten. „Vielleicht dachte Max, er würde nur mehr 50 Millionen Dollar bekommen, wenn er wechselt. Wer auch immer mit ihm sprach, hätte die Oberhand, weil er wusste, dass Max sie mehr wollte als sie Max.“
Red Bull und Verstappen verbindet seit Jahren eine äußerst erfolgreiche Partnerschaft, doch die schwierige Saison 2025 hat den Dreifach-Weltmeister in eine ungewohnte Lage gebracht. Siege sind rar, die WM ist außer Reichweite. Montoya glaubt deshalb, dass auch Mercedes-Boss Toto Wolff anders kalkuliert hätte: „Toto könnte Max die Hälfte von dem bieten, was er letztes Jahr gebraucht hätte.“
Die Konsequenz: Der Weltmeister blieb. Montoya fasst es drastisch zusammen: „Die Summe letztes Jahr musste überragend sein, um Max zu bekommen. Dieses Jahr kann man verhandeln, wenn man um Max verhandelt. Daher wird er wohl geblieben sein.“
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