Vorm GP Belgien spitzt sich der interne Zweikampf bei McLaren weiter zu – auch Ex-Teamkollege David Coulthard sieht Gefahr.
Die große Frage vor dem Start der zweiten Saisonhälfte: Wie lange geht das noch gut bei McLaren? Lando Norris gegen Oscar Piastri – das ist längst kein internes Kräftemessen mehr, sondern ein WM-Duell auf Augenhöhe.
Nach dem Zwischenfall in Kanada (Norris fuhr Piastri ins Heck und musste aufgeben) stellt sich die Szene nur noch eine Frage: Kracht es nochmal?
Einer, der genau weiß, wie explosiv teaminterne Duelle werden können, ist David Coulthard. Der Schotte fuhr einst selbst bei McLaren – und erinnert sich bei Formula1.com an ähnliche Situationen mit Ex-Teamkollege Mika Häkkinen: „Ich habe den Crash der beiden vorhergesagt, weil ich es selbst erlebt habe. Ich bin in Mika gecrasht, Mika ist in mich gecrasht.“
McLaren: Zwei Siegfahrer, ein Ziel
Coulthard weiter: „Egal wie gut sich ein Team versteht – sobald beide Fahrer gewinnen können, wird es kompliziert.“ Ein Phänomen, das McLaren längst eingeholt hat: Norris und Piastri kämpfen um Siege, Podestplätze – und vor allem den WM-Pokal.

Bislang hat das Team von Teamchef Andrea Stella den Drahtseilakt gut im Griff. „McLaren hat das wirklich gut gehandhabt“, lobt auch Coulthard, warnt aber zugleich: „Nur einer kann Weltmeister werden – auch wenn es beide verdient hätten.“
Coulthard: Titelrennen auf Messers Schneide
Fest steht: Der Titel 2025 scheint sich zwischen Norris und Piastri zu entscheiden – und bei McLaren ist längst klar, dass ein Crash wie in Montreal nicht der letzte gewesen sein muss.
Das britische Traditionsteam steht damit vor der größten Herausforderung der Saison: Das schnellste Auto zu haben ist das eine – es unfallfrei durch zwei Titelkandidaten ins Ziel zu bringen das andere.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
Das ist F1-Insider.com