Lando Norris und Oscar Piastri gelten vielen als bestes Fahrerduo der Formel 1. Doch Ex-F1-Pilot Christijan Albers sieht das komplett anders.
McLaren hat die Konstrukteurs-WM bereits eingetütet, Norris und Piastri kämpfen an der Spitze um den Fahrertitel – eigentlich ein Traumszenario für das britische Traditionsteam. Doch ausgerechnet jetzt stellt ein früherer GP-Fahrer die Fähigkeiten der beiden McLaren-Shootingstars infrage.
In seiner Kolumne für die niederländische Tageszeitung Telegraaf schreibt Christijan Albers: „Operativ läuft dort einiges schief und auch die Fahrer holen meiner Meinung nach nicht das Maximum heraus.“ Der Niederländer hält das McLaren-Duo nicht für absolute Weltspitze – obwohl viele Experten sie aktuell als stärkste Kombination im Feld sehen.
Norris nervös im Quali-Duell?
Besonders Norris bekommt sein Fett weg. Albers erkennt bei dem WM-Leader ein Muster: „Er startet oft gut, bricht dann aber regelmäßig ein.“ Laut ihm werde Norris nervös, sobald Max Verstappen im Qualifying vorlegt: „Wenn Verstappen in Q3 eine gute erste Runde fährt, macht Norris Fehler.“

Harter Tobak – schließlich führt Norris nach seinem starken Spätsommer die Fahrer-WM knapp an. Nur ein Punkt trennt ihn aktuell von Teamkollege Piastri, Verstappen lauert mit 36 Zählern Rückstand ebenfalls noch im Titelkampf.
Piastri nur „cool“ abseits der Strecke?
Aber auch Piastri bleibt nicht verschont. „Über ihn wird gesagt, dass er so cool ist. Aber das bezieht sich vor allem auf sein Auftreten“, so Albers. Als Beispiele nennt er die Unfälle in Baku, den dortigen Fehlstart und schwächere Wochenenden wie zuletzt in Singapur.
Für Albers ragen aktuell nur Max Verstappen, George Russell und Charles Leclerc heraus. Norris und Piastri? „Nicht absolute Spitze“, betont der 46-Jährige, auch wenn er sie nicht als schlechte Fahrer bezeichnet.
Vier Rennen stehen noch aus, drei Fahrer kämpfen um die Krone. Die Debatte um die wahre Weltspitze dürfte das Finale noch heißer machen.
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