McLaren-Boss Zak Brown erklärt, wie das Team den Titelkampf zwischen Norris und Piastri handhaben will und setzt auf einen klaren Ansatz.
Oscar Piastri geht als WM-Spitzenreiter in die zweite Saisonhälfte. Doch der McLaren-interne Titelkampf mit Lando Norris spitzt sich zu. Nach zehn von 24 Rennen trennen die beiden nur neun Punkte. Die Frage nach einer möglichen Teamorder steht im Raum.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Mit 97 Punkten haben die anderen Piloten de facto keine Chancen mehr. Und die Verfolgerteams stellen die Entwicklung aufgrund des neuen technischen Reglements 2026 ein, oder haben es bereits getan. Selbst bei mehreren McLaren-Ausfällen wäre der Vorsprung noch komfortabel.

Also dürfen Norris und Piastri den Kampf bis zum Ende frei austragen? McLaren-CEO Zak Brown hat klargestellt, Eingriffe von der Boxenmauer wird es nicht geben: „Wir lassen sie fahren.“
Fast-Kollision in Spielberg und Budapest
Die Saison vor der Sommerpause zeigte bereits, wie heiß dieser Zweikampf werden kann. In Silverstone verlor Piastri den sicher geglaubten Sieg nach einer Strafe wegen zu langsamer Fahrt hinter dem Safety-Car.

In Budapest versuchte der Australier auf frischeren Reifen noch, Norris anzugreifen. Beinahe kam es wie in Spielberg zur Kollision.
McLaren: Hamilton holte den letzten Fahrertitel
Da gibt es nach den Rennen schon mal Gesprächsbedarf: „Ich bin ein Verfechter davon, Dinge sofort anzusprechen, wenn man sie im Moment lösen kann“, verrät Brown gegenüber The Race. „Wenn es etwas ist, das man nicht sofort klären kann, sollte man vielleicht einfach alle erstmal abkühlen lassen und das Thema am Montag angehen.“
Für McLaren wäre es seit 2008 der erste Triumph in der Fahrererwertung. Damals setzte sich Lewis Hamilton im Herzschlagfinale gegen Felipe Massa durch.
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