Oscar Piastri musste in Monza Lando Norris vorbeilassen. Der Australier sprach nun offen über die umstrittene Stallorder – und richtet den Blick auf Baku, wo McLaren schon am Sonntag Geschichte schreiben könnte.
Formel Langeweile? Von wegen! Oscar Piastri und Lando Norris liefern sich derzeit ein erfrischendes WM-Duell, das an die besten Hamilton-Rosberg-Zweikämpfe bei Mercedes erinnert. Etwas netter vielleicht, aber nicht weniger kontrovers.
Vorm GP von Aserbaidschan in Baku ist der befohlene Positionswechsel von Monza immer noch Thema. Dort hatte Piastri auf Wunsch des Kommandostandes seinen Teamkollegen vorbeiziehen lassen, nachdem dieser durch einen vermasselten Boxenstopp zurückgefallen war.
Piastri: „Haben Dinge klargestellt“
Der WM-Leader fand das nicht wirklich lustig. Seine Ansage vor Baku: „Natürlich habe ich darüber nachgedacht, und wir hatten auch einige gute Diskussionen mit dem Team. Wir haben Dinge klargestellt und wissen, wie es in Zukunft laufen wird.“

Mehr verrät der Australier nicht: „Das Meiste behalten wir für uns. Wenn wir das offenlegen, sind wir ein leichtes Ziel für die Konkurrenz.“ Ob er auch Platz gemacht hätte, wenn es um den Sieg gegangen wäre? Piastri weicht aus: „Das tat es nicht. Wahrscheinlich wäre es schwieriger gewesen, aber ich habe nicht vor, in diese Lage zu kommen.“
WM-Entscheidung pro McLaren schon in Baku?
Während die Stallorder noch nachhallt, steht McLaren vor dem nächsten Meilenstein. Schon an diesem Wochenende kann das Team die Konstrukteurs-WM fix machen – so früh wie noch nie zuvor in der Formel-1-Geschichte.

Die Rechnung ist einfach: Holt McLaren einen Doppelsieg, steigt die Party. Dann hätten Piastri und Norris 660 Punkte gesammelt – mehr, als Ferrari mit restloser Maximalpunktausbeute noch erreichen könnte. Doch auch ohne Sieg könnte gefeiert werden. Selbst wenn Ferrari, Mercedes oder Red Bull nicht die nötige Punktzahl holen, wäre der Titel in trockenen Tüchern. Für Red Bull bräuchte es schon ein kleines Wunder, um rechnerisch im Rennen zu bleiben.
Rekorde in Reichweite
Für McLaren geht es nicht nur um den Titel, sondern auch um zwei Rekorde. Gewinnt das Team in Baku, wäre es der früheste WM-Erfolg aller Zeiten – den bisherigen Bestwert hält Red Bull aus dem Jahr 2023. Zudem könnten die Papaya-Racer sogar den Punkterekord von 860 Zählern brechen. Theoretisch wären bei voller Doppelsieg-Serie bis Saisonende sogar 1000 Punkte möglich.
Aber Vorsicht: Der Straßenkurs am Kaspischen Meer hat es in sich. Bevor McLaren also den Champagner kalt stellt, sollten beide Kampfhähne erstmal heil durchs Ziel fahren.
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